SENDETERMIN Fr., 31.12.21 | 04:45 Uhr | Das Erste

Auf Leben und Tod (3)

Der Wald

Wie auch kleine Stubentiger, pirschen sich Tigerjunge an alles an, was sich bewegt. Perfektes Training, um sich später fast lautlos ihrer Beute zu nähern.
Wie auch kleine Stubentiger, pirschen sich Tigerjunge an alles an, was sich bewegt. Perfektes Training, um sich später fast lautlos ihrer Beute zu nähern. | Bild: NDR

Die dritte Folge der Serie "Auf Leben und Tod" spielt im Wald und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen verborgen leben mehr als die Hälfte aller Tierarten.

Hautnah erlebt man Tiger, Harpyien, Schimpansen und Treiberameisen, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die das Jagen im Wald mit sich bringen. Eine enge, verwirrende und dreidimensionale Welt, in der allein das Finden von Beute extrem schwierig ist. Wenn ein Raubtier endlich fündig geworden ist, gilt es gleich neue Probleme zu bewältigen: Freies Blickfeld gibt es meist nicht, genauso wenig wie Raum, um die Beute mit hoher Geschwindigkeit zur Strecke zu bringen. Zudem gibt es zahllose Fluchtwege, um im Dickicht zu verschwinden.

Jeder Wald hat seine eigenen Regeln und in jedem gibt es Spieler, die diese perfekt beherrschen, wie etwa der Tiger. Er kennt jeden Winkel seines Reviers und ist ein Meister der Jagd aus dem Hinterhalt. Aber auch in Nordamerika gibt es Spezialisten: Baummarder stöbern Mäuse unter dem Schnee auf. In den Laubwäldern Europas fliegen wir Seite an Seite mit Sperbern und erleben, wie sie kleinere Vögel aus der Luft fangen. Schließlich dringt der Film in den Dschungel der Tropen vor, dem wahrscheinlich schwierigsten aller Reviere. Dort ist er dabei, wenn springende Spinnen, Koboldmakis, Harpyien und Schimpansen auf die Jagd gehen. Sie alle bewältigen die Schwierigkeiten ihres besonderen Lebensraumes mit bemerkenswerten Strategien.

Erstausstrahlung: 23.01.2017

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