SENDETERMIN Mo., 14.03.22 | 20:15 Uhr | Das Erste

Erlebnis Erde: Planet der Liebe (4)

Unter erschwerten Bedingungen

PlayEin Panda und sein Junges. Nur ein aufwändiges Zuchtprogramm bewahrte die Art vor dem Aussterben.
Planet der Liebe (4): Unter erschwerten Bedingungen (S01/E04) | Video verfügbar bis 07.02.2023 | Bild: DR/Doclights Naturfilm/Silverback Films

Die aufwendig produzierte Serie von den Machern der Reihe "Planet Erde" zeigt die spektakulärsten, skurrilsten und emotionalsten Paarungsspiele im Tierreich. Noch nie wurde die Suche nach einem Partner und der damit verbundene Drang, sein Erbe in zukünftigen Generationen weiterleben zu sehen, so intim erzählt. Doch welche Herausforderungen müssen die Tiere meistern, um ihre Partner von sich zu überzeugen?

Extremer als beim Anglerfisch kann "Liebe" nicht sein

Die letzte Folge des Vierteilers konzentriert sich auf Tiere, die vielleicht die größten Hürden überwinden müssen, um sich zu paaren. Eine der bizarrsten Strategien verfolgt der Anglerfisch. Sein finsteres Reich ist die Tiefsee. Dort einen Partner zu finden, erscheint schier unmöglich. Wenn ein männlicher Anglerfisch auf ein Weibchen trifft, werden sie im wahrsten Sinne des Wortes unzertrennlich. Das viel kleinere Männchen verschmilzt mit dem Körper seiner Partnerin. Extremer kann "Liebe" nicht sein, wenn sie stirbt, bedeutet das auch sein Ende.

Für Albatrosweibchen gibt es auch "die Richtige"

Ganz andere Probleme hat eine Krötenkopfagame in den Wanderdünen Russlands. Um seine Angebetete zu überzeugen, muss der Verehrer eine passende Immobilie präsentieren. Doch ein Sandsturm genügt, um seine Behausung zu zerstören. Wird er es trotz aller Widrigkeiten schaffen? Für einen Albatros hingegen ist die Suche nach einem Brutplatz nicht das große Problem, den "Richtigen" zu finden schon, schließlich gehen Albatrosse den Bund fürs Leben ein. Doch manchmal gibt es für Alabatrosweibchen auch "die Richtige". Zum ersten Mal wird das Zusammenleben zweier Weibchen dokumentiert, die einen erstaunlichen Weg gefunden haben, trotz allem erfolgreich Küken großzuziehen.

Ein Panda und sein Junges. Nur ein aufwendiges Zuchtprogramm bewahrte die Art vor dem Aussterben.
Ein Panda und sein Junges. Nur ein aufwendiges Zuchtprogramm bewahrte die Art vor dem Aussterben. | Bild: NDR/Doclights Naturfilm / Silverback Films

Eine Zikadenart in den USA vermehrt sich dagegen nur alle 17 Jahre, um ihren Feinden zu entkommen. Lediglich den Faktor Mensch haben die Insekten nicht eingerechnet, der ihre Lebensräume zerstört. Für viele Arten sind wir zum Fluch geworden und gleichzeitig zur letzten Hoffnung. Ein Paradebeispiel ist der Große Panda. Doch auch hier zeigt sich, trotz aller Bemühungen aufwendiger Zuchtprogramme, sind Pandapaarungen in der Wildnis viel erfolgreicher als hinter Gittern. Wir müssen nur die Lebensräume schützen, um den Planet der Liebe zu retten.

Vierteiliger Film von Simon Nash

Diese Sendung ist nach der Ausstrahlung zwölf Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar.

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