SENDETERMIN Mo, 25.02.19 | 23:30 Uhr | Das Erste

Geheimnisvolle Orte (1): Der Reichstag

Geschichte eines deutschen Hauses

PlayDer verhüllte Reichstag
Geheimnisvolle Orte (1): Der Reichstag | Video verfügbar bis 25.05.2019 | Bild: dpa / dpa

Im Kaiserreich geplant und gebaut, blühte der Reichstag während der demokratischen Ära der Weimarer Republik auf. Doch schon bald darauf erlebte er seinen Untergang. Nach Brand, NS-Diktatur und Kriegszerstörung wurde er wieder aufgebaut, stand im Kalten Krieg buchstäblich am Rand, nahe der Berliner Mauer, und wurde nach der Wende wieder zum Zentrum der politischen Macht in Deutschland.

Spiegelbild der deutschen Geschichte

Das Gebäude aber ist mehr als nur ein Ort der Politik: Seit mehr als 120 Jahren ist es auch Bühne und Spiegelbild der deutschen Geschichte.

Ferdinand Hardekopf der in der Kaiserzeit als Stenograf im Reichstag arbeitet, ist in seinem eigentlichen Beruf Schriftsteller, Philosoph und Theaterkritiker.
Ferdinand Hardekopf (David Schütter), der in der Kaiserzeit als Stenograf im Reichstag arbeitet, ist in seinem eigentlichen Beruf Schriftsteller, Philosoph und Theaterkritiker. | Bild: NDR/Thomas Bresinsky

Mit hochwertiger Ausstattung und Schauspielern wie Anna Thalbach, David Schütter, Beat Marti u. a. sind die wichtigsten Ereignisse rund um den Reichstag in Szene gesetzt. Es sind nicht nur die Parlamentarier, die im Fokus des Films stehen, sondern Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, die von der Kaiserzeit bis heute eng mit dem Gebäude verbunden sind.

Symbol für das wiedervereinte Deutschland

Ob Planer, Bauarbeiter, Bibliothekarin, Stenograf, Sekretärin, sie alle erlebten auf ihre Weise die wechselvolle Geschichte des bedeutendsten Hauses der deutschen Geschichte. Dazu gehören auch der Künstler Christo und der Architekt Sir Norman Foster, die das Reichstagsgebäude mit ihrem Schaffen weltweit zum positiven Symbol für das wiedervereinte Deutschland gemacht haben.

Ein Film von Christoph Weinert