SENDETERMIN Mo, 17.07.17 | 23:45 Uhr | Das Erste

Geheimnisvolle Orte: Der Kölner Dom

Folge 2

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Geheimnisvolle Orte: Der Kölner Dom | Video verfügbar bis 17.07.2018

Dritthöchste Kirche der Welt, beliebtestes Bauwerk Deutschlands, machtvolle Kulisse für Könige, Popstars und Demonstranten – das alles ist der Kölner Dom.

Der Dom ist weit mehr als nur ein katholisches Gotteshaus. Er ist im Laufe seiner Geschichte auch immer wieder vereinnahmt worden: politisch, kommerziell, gesellschaftlich. Wie der verletzliche Riese trotzdem seine Würde bewahrt, davon erzählt die Dokumentation "Geheimnisvolle Orte – Der Kölner Dom". Außergewöhnliche Luftaufnahmen und eine Reise unter den Dom geben einen exklusiven Blick auf das UNESCO-Weltkulturerbe.

20.000 Besucher pro Tag

Seine Schätze haben die Stadt erst groß gemacht und bis heute ist der Dom ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: 20.000 Menschen besuchen ihn am Tag, er wird im Karneval besungen, Produkte vom Flaschenöffner bis zur Plätzchenform werden mit seiner Silhouette beworben.

Ein so machtvolles und unverkennbares Symbol wird auch als Garant für Schlagzeilen genutzt: Umweltaktivisten ketten sich am Turmgerüst fest, eine feministische Aktivistin zieht sich im Weihnachtsgottesdienst aus, Skater und Artisten nutzen die Domplatte für ihre Auftritte.

Rückblick auf den Domschatzraub 1975

Der Dom ist Kulisse für Staatsoberhäupter und Weltstars, er ist Party- und Eventzone und gerät dabei immer wieder auch in Gefahr: am augenfälligsten in der Silvesternacht 2015, aber auch ganz alltäglich durch Rowdies, Wildpinkler und Witterungsschäden. Rund 20.000 Euro verschlingt allein der Erhalt jeden Tag.

Auch Einbrüche hat es immer wieder gegeben – am spektakulärsten war der Domschatzraub 1975, von dem im Film die ehemalige Kölner Staatsanwältin Maria-Therese Mösch berichtet.

Ein Film von Luzia Schmid

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