ARD-Mediathek zeigt historische Holocaust-Dokumentation

Karl Fruchtmanns Zeitzeugen-Interviews von 1981 in voller Länge

Als die historische Dokumentation "Zeugen – Aussagen zum Mord an einem Volk" im Jahr 1981 im Ersten lief, war das ein Novum: Zum ersten Mal sprachen Überlebende des Holocausts im deutschen Fernsehen. Die zweiteilige Doku von Filmemacher Karl Fruchtmann setzte auf die nackten Interviews, auf eine filmische Zumutung für das Fernsehpublikum. Die ARD-Mediathek zeigt nun auf Wunsch des Publikums die digital überarbeiteten, fast 240 Minuten Film.

Mit "Zeugen – wie der Holocaust ins Fernsehen kam" erinnerte Radio Bremen am 25. Januar 2021 im Ersten an die Entstehung, Ausstrahlung und Wirkung der historischen Dokumentation. "Die Autoren der neuen Doku – Susanne Brahms und Rainer Krause – und ich haben nach der Ausstrahlung viel Post von Zuschauenden bekommen", sagt Michaela Herold, Leitung Tagesprogramm, Familie & Geschichte bei Radio Bremen. Die Kommentare reichen von "beeindruckende Doku" über "wichtig fürs Verständnis Nachkriegsdeutschlands" bis "Fruchtmann – was ein mutiger Mann!". "Häufig war das mit der Frage verbunden, ob wir die Original-Filme nochmal zeigen können. Das konnten wir jetzt realisieren", freut sich Herold.

Die Dokumentation "Zeugen – Aussagen zum Mord an einem Volk" ist für 30 Tage in der Themenwelt Geschichte der ARD-Mediathek abrufbar.

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