Mit den "Omas for Future" ins Grüne

Sie gehen in Schulklassen und informieren über Umweltschutz, sie stehen bei Stadtfesten an Ständen und spielen das Zukunftsquiz und die gehen laut pfeifend auf die Straße, um für Demokratie zu werben. Das machen die „Omas for Future“. Und sie unterstützen #unsereFlüsse

Zielgruppe ist die Generation 50plus

Die Omas for Future sind eine Bewegung, die sich 2019 gegründet hat. Es gibt sie bundesweit mit Aktiven in Österreich und in den Niederlanden. In über 80 Regionalgruppen von Oldenburg über Heidelberg bis nach Kempten im Allgäu engagieren sich die „Omas for Future“ für die Themen Klima und Umwelt, Stärkung der Demokratie und Frauen-Empowerment.

Tutorial mit den beiden "Omas for Future" Annette Mährlein und Katharina Dietze

"Omas for Future" machen mit bei #unsereFlüsse

„Oma“ im Namen verweist auf zukünftige Generationen 

Im Schnitt wird man mit 52 Jahren Oma“, erklärt Katja Mannteufel. Sie leitet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „Aber bei uns muss niemand Oma oder Opa sein. Das sind die allermeisten, aber wir schließen niemanden aus. Was wir alle wollen, ist eine lebenswerte Zukunft der kommenden Generationen. Unser Wunsch ist es, ihnen ein gesundes Leben in Freiheit zu ermöglichen.“

Omas for Future
Omas for Future | Bild: Omas for Future

Wie viel Plastikmüll landet weltweit pro Minute im Meer?

Das ist eine der Fragen aus dem Zukunftsquiz. Die Kategorien reichen von A wie Artenvielfalt über Ernährung, Gesundheit, Plastik & Müll, Strom & Energie bis hin zu Z wie Zukunft. „Wir wollen die Leute dort abholen, wo sie in ihrem Alltag stehen“, sagt Katja Mannteufel. Daher werde das Quiz auch an Grundschulen, weiterführenden Schulen, in Senioren- und Freizeittreffs gespielt. Es soll Spaß machen und am Ende jeder Frage gibt es einen Alltagstipp wie "Vermeide Einwegplastik, wo immer du kannst und kaufe möglichst Unverpacktes."

»Die Omas sind sehr aktiv. Sie gehen mit den Schulklassen an die Bäche und lassen den Fragebogen ausfüllen. Und viele Bäche kennen die Omas noch von früher, sie sind dort aufgewachsen. Sie können dann auch Fragen beantworten, wie sich der Bach verändert hat.«

Katja Mannteufel. Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der "Omas for Future"

Omas for Future
Omas for Future | Bild: Omas for Future

Die "Omas for Future" gehören zu den Unterstützern von #unsereFlüsse

Wer noch zum Mitmachen aufruft: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesamt für Naturschutz, Umweltbundesamt, Deutsche Umwelthilfe, BUND, Correctiv, Greenpeace, Grüne Liga, WWF Deutschland, Deutscher Städtetag, Deutscher Wanderverband, Deutscher Angelfischerverband, Ring Deutscher Pfadfinder*innenverbände, Bund Deutscher Forstleute und der Deutsche Philologenverband.