1/1

Wer reist mit

Daniela Ohlig (28) und Axel Müller (28) aus Kieselbronn (Folgen 332-340): Eine Nordlandreise ist nichts für Frostbeulen – doch von einem Kälteschock ist Kundendienstleiter Axel in etwa so weit entfernt wie das heimische Kieselbronn vom Nordkap. Ob Poolparty bei Minusgraden oder Anschwimmen im fünf Grad kalten Ozean: Die Badehose gehört bei Axel zum Grundinventar. Die Bankkauffrau Daniela betrachtet die Schönheiten des Norden lieber in wärmender Kluft und aus sicherer Entfernung. Nachdem sie vor dem norwegischen Honningsvåg eine königliche Riesenkrabbe gefangen hatte, wollte sie sich die aber schon näher ansehen.  | Bild: BR/Beste Zeiten Filmproduktion

Daniela Ohlig (28) und Axel Müller (28) aus Kieselbronn (Folgen 332-340): Eine Nordlandreise ist nichts für Frostbeulen – doch von einem Kälteschock ist Kundendienstleiter Axel in etwa so weit entfernt wie das heimische Kieselbronn vom Nordkap. Ob Poolparty bei Minusgraden oder Anschwimmen im fünf Grad kalten Ozean: Die Badehose gehört bei Axel zum Grundinventar. Die Bankkauffrau Daniela betrachtet die Schönheiten des Norden lieber in wärmender Kluft und aus sicherer Entfernung. Nachdem sie vor dem norwegischen Honningsvåg eine königliche Riesenkrabbe gefangen hatte, wollte sie sich die aber schon näher ansehen.

In den unendlichen Weiten der Westfjorde reiten Axel und Daniela auf Islandpferden über Stock, Stein und Fluss. Im Schritt, Trab, Galopp und natürlich im Tölt, der besonderen Gangart der Islandpferde. Auf der Reise erwarten die beiden Geysire, neugierige Walfamilien und majestätische Wasserfälle in Norwegens "Fjord aller Fjorde".

Aber der schönste Fjord mag Millionen Jahre alt sein und sehr beeindruckend – aber er ist quasi nichts im Vergleich zum Ereignis aller Ereignisse. Mit dickem Filzstift ist schon der Tag im Reisebuch markiert, an dem Axel Daniela in der nördlichsten Stadt der Welt die Frage aller Fragen stellen will...

Jonas Dülberg (24) und Indra Fiona Uihlein (25) aus Soest (Folgen 331-340): Vor zwei Jahren hat es Jonas schon einmal versucht: Sich mit Sack und Pack in den hohen Norden aufzumachen um dort anzukommen, wo die atemberaubenden Gletscher und das kalte karge Land plötzlich enden und man nichts vor sich hat, als den unverstellten Blick auf das Polarmeer. Damals scheiterte das Vorhaben des westfälischen Physiotherapeuten an ausgehendem Geld und schlechtem Wetter, doch diesmal wird das Vorhaben gemeinsam mit Partnerin Indra gelingen.

Indra studiert Wirtschaftsingenieurwesen und ist, wie Jonas, ein absoluter Wanderfan mit Hang zum Abenteuer. Die beiden halten es mit dem Motto "Der Weg ist das Ziel", denn auf der Strecke von Bremerhaven bis zum Ende der Welt wartet manches Highlight. Eine Hundeschlitten-Fahrt auf Spitzbergern, Schafe-Scheren im isländischen Nirgendwo. Oder natürlich der Thingvellir-Nationalpark auf Island, wo sie im Eiswasser Schnorcheln gehen – zwischen zwei Kontinentalplatten.

Als sich die beiden dann in Longyearbyen auf Spitzbergen von Schlittenhunden in die Tundra entführen lassen, sind sie schon um so manche einmalige Erinnerung reicher. Und es kommt ihnen ein Satz in den Sinn, der sich vor einiger Zeit in ihr Gedächtnis gebrannt hat: "Man soll nicht schneller reisen, als die Seele fliegen kann." Zum Glück ist so ein Kreuzfahrtschiff kein Flugzeug.