1/1

Alte und neue Gesichter an Bord: Die Crew von Staffel 8

Kapitän Morten Hansen (Folgen 271–284 und 309–330): Ein "Mann über Bord", der sich selbst rettet, ein Schiff, das sich eigenmächtig vom Ankerplatz befreit und ein Kapitän auf der "Brrrrüggeee". Auch wenn Kapitän Morten Hansen seit über 40 Jahren zur See fährt, für ihn ist doch keine Kreuzfahrt wie die andere. | Bild: Bewegte Zeiten/BR

Kapitän Morten Hansen (Folgen 271–284 und 309–330): Ein "Mann über Bord", der sich selbst rettet, ein Schiff, das sich eigenmächtig vom Ankerplatz befreit und ein Kapitän auf der "Brrrrüggeee". Auch wenn Kapitän Morten Hansen seit über 40 Jahren zur See fährt, für ihn ist doch keine Kreuzfahrt wie die andere.

Auch diesmal erwartet den in Österreich lebenden Norweger das eine oder andere Abenteuer. In Singapur etwa geht es seiner "Grand Lady" ans offene Herz, sogar Zwischendecks müssen weichen. Beim Besuch einer Maya-Stätte in Mayapán wird ihm das Böse ausgetrieben. Und in New York City bekommt der raue Seebär dann selbst glänzende Augen – hoch über der legendären Skyline von Manhattan geht für ihn ein Kindheitstraum in Erfüllung.

Kapitän Robert Fronenbroek (Folgen 284–308): Kaum hat Kapitän Robert Fronenbroek das Steuer der "Grand Lady" übernommen, fordert das Wetter auf den Philippinen die erste schwere Entscheidung: Können die Passagiere im traumhaften Hundred-Islands-Nationalpark bei starken Winden an Land tendern? Oder muss er schon beim ersten Stopp der Reise in den sauren Apfel beißen und seine Gäste enttäuschen? Auf keinen Fall aber wird er den Zeitplan einhalten können.

Auch sonst verläuft erst einmal vieles nicht nach Plan: Auf der indonesischen Insel Ternate stehen zum Beispiel die Behörden plötzlich mit der Brückencrew auf Kriegsfuß. Aber Fronenbroek hat achtzehn Jahre Kreuzfahrterfahrung auf dem Buckel. Er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Lieber gibt er beim großen Fest in Manila Essen an die Familienmitglieder der philippinischen Crew aus.

Corina von Wedel-Gerlach (Folgen 271–283 und 309–330): Seit fünf Jahren ist sie auf den "Ladies" unterwegs! Als Entertainment-Managerin Cori ist sie für das Wohl der Künstler und die Shows an Bord verantwortlich. Auf Landgang in Tampa im US-amerikanischen Bundesstaat Florida, hat sie sich ein schneidiges Motorrad geschnappt.

Von dieser Reise nimmt die Hamburgerin viele Erinnerungen mit – an berührende Momente mit Straßenkindern in Nicarague, verstörende Partnerlook-Outfits mit ihren Kollegen in China, an beinverknotende Irish-Folk-Tänze in Irland. Und natürlich an Jahrhunderte alte Schildkröten auf den Seychellen.

"Man hat immer das Gefühl, dass man selbst bleibt, während alle anderen um einen herum kommen und gehen", beschreibt die gelernte Tänzpädagogin und Musicaldarstellerin ihr Gefühl im Kreuzfahrtkosmos. Dazu gehört in der achten Staffel auch ein Ausflug nach Trincomalee auf Sri Lanka, gemeinsam mit Reiseleiter Bernd Wallisch.

Reiseleiter Bernd Wallisch (Folgen 271–321): Bernd posiert am Yalong Bay in Sanya, Hainan, China, mit Seepferdchen und Delfin aus Plastik. Durch den Massentourismus empfindet Bernd hier viele Dinge als skurril.

Gäbe es eine Auszeichnung für den Besuch der meisten Post-Filialen weltweit – Bernd wäre sicher der heißeste Anwärter auf den Titel. Um ihn aus der Reserve zu locken, braucht es aber ein wenig mehr, zum Beispiel einen Tuk-Tuk-Ausflug auf Trincomalee, mit Cori.

Reiseleiter Bernd (rechts) und Kapitän Robert Fronenbroek machen eine Oldtimer-Tour durchs australische Sydney.

Moritz Stedtfeld (Folgen 271–283 und 296–330): Hätte Reiseleiter Moritz (links) nicht irgendwann seine Liebe zur Seefahrt entdeckt, wäre er Polizist geworden. Hier entdeckt er mit Reiseleiter Bernd (rechts) und einem einheimischen Guide ein kleines Wasserfall-Idyll.

Auch heute noch ist eine Ausbildung zum Gesetzeshüter einer seiner großen Träume – einen gewissen Hang zum Risiko sieht man Moritz an. Im vietnamesischen Ho-Chi-Minh-Stadt stürzt er sich mit einer Vespa furchtlos in den quirligen Straßenverkehr.

Über mangelnde Abwechslung und Action kann sich der smarte Bonner aber nicht beklagen. Denn als Reiseleiter bekommt er gewissermaßen das Erlebnis-Komplettpaket: Vom lockeren Bord-Bingo bis hin zu munteren Farb- und Schlammschlachten auf einer traumhaften Südsee-Insel. Oder eben eine Kostümparty beim Tag auf See.

Küchenchef Jörg Schwab (Folgen 271–295): Zur "Grundausstattung" eines Küchenchefs gehören zwei elementare Dinge: Klare Ansagen und ein guter Draht zur Küchen-Crew. Wer wie Jörg Schwab auf eine sechsjährige Ausbildertätigkeit beim Militär zurückblicken kann, muss sich um beides eigentlich keine großen Gedanken machen.

"Ich sehe alles!" sagt der Wahl-Schweizer, der in Oberhausen geboren wurde, aber seit 17 Jahren im Land der Eidgenossen lebt – auf dem einen Auge äußerst ernst, auf dem anderen leicht zwinkernd. Sein scharfer Blick hat ihn schon bei einigen Loadings vor faulen Geschäften bewahrt.

Jörg und Patisserie-Praktikantin Laura entscheiden sich auf dem Markt in Da Nang für eine Pho Bo, eine typische vietnamesische Suppe mit Rindfleisch und Nudeln, die nach Lust und Laune geschärft werden kann.

Schiffsarzt Dr. Winfried Koller (Folgen 277–321): Für alle großen und kleinen Wehwehchen, die über das Reisefieber hinausgehen, ist Dr. "Winni" Koller (links) zuständig – der Arzt, dem die Passagiere vertrauen. Seit sieben Jahren praktiziert der Mediziner, der in seiner kreuzfahrtfreien Zeit mit seiner Frau und seiner Tochter in Rio de Janeiro lebt, auf der "Grand Lady", wenn er nicht gerade auf Landgang ist, wie hier beim Fahrradausflug auf der Insel Langkawi in Malaysia.

Entertainment-Managerin Maika Wüscher (Folgen 284–307): Tanzen, singen, die Welt erkunden: Maika hat ihre Hobbys zum Beruf gemacht. Seit 2012 ist die Berlinerin als freiberufliche Reiseleiterin und Entertainment-Managerin auf Hoher See unterwegs. Hier posiert sie mit Reiseleiter Moritz in Schwimmwesten und Kappen vor der Skyline im australischen Sydney.

Auch an Bord der "Grand Lady" hat sie die Geschicke rund um die Show-Lounge und ihre Künstler bestens im Griff – und die große weite Welt direkt vor der "Haustür". Quietschvergnügt probiert sie sich unter anderem im indonesischen Kriegstanz – schwer bewaffnet bis unter die Zähne. Und auf den Fischi-Inseln begibt sie sich mit Moritz zu einem Naturschlammbad.

Maika liebt es farbenfroh! Dann ist es nauch nicht schlimm, als sie plötzlich in Lautoka auf Viti-Levu (Fidschi) in ein Holi-Fest gerät.

Kreuzfahrtdirektorin Manuela Bzdega (Folgen 271–308): Als erfahrene Kreuzfahrtdirektorin hat sie sich im Lauf der Zeit ein dickes Fell zugelegt, meistert in der Regel jede Situation und jedes Problem mit einem erprobten Lösungsansatz. In Kota Ternate auf der indonesischen Insel Ternate werden Bzdega und Kapitän Fronenbroek überschwänglich empfangen.

Kreuzfahrtdirektorin Manuela Bzdega, Reiseleiter Bernd und Entertainment-Manager Rainer Groeber besuchen das "Bahay Aruga", ein Haus für krebskranke Kinder, die sich im Philippine General Hospital (PGH) in Manila einer Behandlung unterziehen.

Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiß (Folgen 308-330): Für Gleiß beginnt der Job dieses Mal in Mexiko. Dem mittlerweile zweifachen Vater fällt da der Abschied von seinem Zuhause in Ostfriesland doppelt schwer. Neue Ausflugsziele wie die Ruinenstadt Mayapán lassen ihn die Trennung von Ehefrau Katrin und seinen Söhnen Lio und Jonathan wenigstens kurzzeitig vergessen. Und auch viele organisatorische Herausforderungen lassen dem gebürtigen Frankfurter, der seit fast 30 Jahren zur See fährt, nicht viel Zeit zum Nachdenken.

Patisserie-Chefin Roberta Rogosic (Folgen 298-306): Dass Patisserie-Chefin Roberta eine Freundin klarer Worte ist, hat sich schon lange bis in die hintersten Winkel der Schiffsküche herumgesprochen. Disziplin, Akribie, voller Einsatz: Nur die filigranste Teezeit-Platte ist für die gebürtige Kroatin, die in Frankfurt lebt, gerade gut genug. Wenn Praktikantin Laura chaotische Arrangements liefert, heißt es: Abräumen und unter den strengen Augen von Roberta von vorn anfangen! So lange, bis es eben perfekt ist. So kritisch Robertas Blick oft ist, man merkt auch: Ein herzliches Lachen ist niemals weit entfernt.