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Wohin steuert Deutschland?

PlayDie Gäste (v.l.n.r.): Sigmar Gabriel, Sandra Maischberger und Roland Koch
Wohin steuert Deutschland? | Video verfügbar bis 09.05.2020 | Bild: WDR / Max Kohr

Deutschland steht möglicherweise vor größeren Umbrüchen: Die Große Koalition könnte zerbrechen. Angela Merkels Kanzlerschaft nähert sich wohl einem vorzeitigen Ende. Die beiden großen Volksparteien regieren wenig und streiten viel. Auch der Deutschland AG drohen stürmische Zeiten. Einst erfolgreiche deutsche Konzerne wie Bayer und die Deutsche Bank rutschen in die Krise. Die deutsche Gesellschaft scheint gespalten wie lange nicht mehr. Bei "Maischberger" diskutieren zwei der profiliertesten Köpfe von Union und SPD über den Zustand ihrer Parteien und die Zukunft Deutschlands.

Sigmar Gabriel, SPD (ehemaliger Parteivorsitzender und Vizekanzler)

Sigmar Gabriel
Sigmar Gabriel | Bild: WDR / Max Kohr

Der Niedersachse gilt als einer der brillantesten Politiker der Sozialdemokratie. Er erlebte eine steile Karriere – vom jüngsten Ministerpräsidenten Deutschlands zum Vizekanzler und Parteichef. Im März 2018 zieht er sich aus der ersten Reihe zurück. Dennoch mischt sich Sigmar Gabriel weiterhin leidenschaftlich in die aktuelle Politik ein. Der frühere Außen- und Wirtschaftsminister rechnet mit dem Rücktritt Angela Merkels als Kanzlerin nach der Europawahl und hat die SPD aufgefordert, die Große Koalition notfalls rasch zu beenden.

Roland Koch, CDU (ehemaliger hessischer Ministerpräsident)

Roland Koch
Roland Koch | Bild: WDR / Max Kohr

Zu seinen aktiven politischen Zeiten hat Roland Koch die Republik gespalten wie kaum ein zweiter Christdemokrat. Immer wieder stieß der ehemalige hessische Ministerpräsident umstrittene politische Projekte an. Überraschend gab er 2010 alle politischen Ämter auf und ging als Vorstandschef eines Baukonzerns in die Wirtschaft. Der überzeugte Katholik bemängelt heute eine "mangelnde Bindungsfähigkeit der Volksparteien". Union wie SPD müssten mehr Profil zeigen, kritisiert der ehemalige CDU-Vizechef, der Friedrich Merz im Kampf um die Parteispitze unterstützt hat.

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