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Salman Rushdie: "Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte"



Der neue Roman des Booker-Preisträgers

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Salman Rushdie: "Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte" | Video verfügbar bis 03.10.2020 | Bild: ARD

"Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte" – zusammengerechnet ergibt das genau Tausend und eine Nacht. Und gleich denkt man an Flaschengeister, verführerische Frauen und die schillernde Welt orientalischer Erzählkunst, wie sie Salman Rushdie schon in seinem ersten Bestseller "Die Mitternachtskinder" aufblitzen ließ. 

Denis Scheck trifft Rushdie in New York

Ähnliches findet man im neuen Roman "Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte". Magisch-realistische Erzählfäden verwebt der in Bombay geborene Schriftsteller geschickt mit Motiven  aus der Hollywood-Ikonografie seines amerikanischen Exils, aus der Fantasy- und Comicwelt, im ewigen Kampf des Guten mit dem Bösen. Mit einem guten Ende: die terroristischen Geister, die man rief, werden zurück in die Flasche verbannt.

"Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte" von Salman Rushdie
"Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte" von Salman Rushdie | Bild: C. Bertelsmann

"Madame Bovary ist auch nicht viel realistischer als ein Fliegender Teppich," sagt Salman Rushdie, "und wenn er etwas von Märchenerzählern gelernt habe, dann sicher das." Denis Scheck hat den Nobelpreisträger in New York getroffen, um mit ihm über die Welt am Abgrund und verblüffende Erzählstrategien in seinem neuen Roman zu sprechen.

Stand: 09.07.2019 12:54 Uhr

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