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Mit der Energiewende in den Blackout? | W wie Wissen Spezial

PlayBis 2038 gehen die Braunkohlekraftwerke vom Netz. Bis dahin braucht es Erneuerbare Alternativen. W wie Wissen Spezial beleuchtet Herausforderungen und Chancen.
Mit der Energiewende in den Blackout? | W wie Wissen Spezial | Video verfügbar bis 17.09.2027 | Bild: SWR / Thomas Mayer

Damit Deutschland aus eigener Kraft klimaneutral wird, muss der Anteil der erneuerbaren Energie verfünffacht werden. Welche Schwierigkeiten das mit sich bringt, zeigt das "[W] wie Wissen Spezial" "Mit der Energiewende in den Blackout?".

Der Ausstieg aus der Kohle ist beschlossene Sache. Die großen Kraftwerke gehen in den kommenden Jahrzehnten Schritt für Schritt vom Netz und werden durch Solar und Windkraft ersetzt. Doch genau das könnte die Stabilität der Stromversorgung gefährden. Im schlimmsten Falle droht ein Blackout. "Wir können nicht bestimmen, wann die Sonne scheint und wann der Wind weht, aber es muss immer genau so viel Strom produziert werden, wie verbraucht wird", erklärt Dr. Konstantin Wiegandt, Physiker und Leiter des algorithmischen Stromhandels beim größten europäischen Anbieter erneuerbarer Energie.

Der Film stellt aktuelle Leuchtturmprojekte der Energiewende vor, vom größten Solar- und Batteriepark bis zum zukünftigen Wasserstoffspeicher. Er begleitet Experten und Forscher bei ihrem Wettlauf gegen die Zeit. "Die Herausforderung bei der Energiewende ist das Tempo", erklärt Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme. Deshalb erforschen Wissenschaftler in ganz Deutschland nicht nur neue Wege zur Gewinnung und Speicherung von Energie, sondern auch vollkommen neue Ansätze für unser gesamtes Energienetz.

Zentrales Problem der Energiewende ist die Speicherung von regenerativer Energie und der Ausgleich von Schwankungen. So viel Batterien wie 100 E-Mobile passen in einen Container. Marcel Kolvenbach im Batteriespeicher.
Zentrales Problem der Energiewende ist die Speicherung von regenerativer Energie und der Ausgleich von Schwankungen. So viel Batterien wie 100 E-Mobile passen in einen Container. Marcel Kolvenbach im Batteriespeicher. | Bild: SWR / Wolfram Burgtorf

Mit dem sogenannten Zellularen Ansatz sollen erneuerbarer Strom und Wärme lokal erzeugt, gespeichert und auch direkt vor Ort wieder verbraucht werden Zum einen sollen die Menschen auf diese Weise günstige, grüne Energie bekommen, zum anderen soll so das Netz stabilisiert werden, da sich jede Zelle selber versorgt und das größere Netz nur noch zum Ausgleich von Schwankungen anzapft. Aber funktioniert das auch Städten und ländlichen Regionen?

"[W] wie Wissen" erforscht die Drohkulisse der "Dunkelflaute" und mögliche Lösungen für die Energiewende.

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Sa., 17.09.22 | 16:30 Uhr
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