SENDETERMIN Sa., 14.12.19 | 23:50 Uhr | Das Erste

Good News

PlayIlka Sobottke ist die evangelische Sprecherin aus Mannheim. Sie studierte in Heidelberg und Rom, absolvierte ihr Vikariat im Hochschwarzwald und in Neapel.
Ilka Sobottke über Good News | Video verfügbar bis 14.12.2024 | Bild: ARD/SWR / Patricia Neligan

Good News, gute Nachrichten, im Weltgeschehen drohen sie unterzugehen. Gottes gute Nachricht ist: Jesus kommt uns entgegen und läuft schon mit auf all den krummen Wegen! Deswegen hier meine persönlichen Top 10 der guten Nachrichten dieses Jahres:

  • Nummer 1: Ein Mann aus der Kirchengemeinde hat seine Krebserkrankung glücklich überstanden.

  • Nummer 2: In unserer Kirche helfen in der Heiligen Nacht wieder über sechzig Ehrenamtliche damit Einsame, Obdachlose und Haltlose bei Braten und Plätzchen fröhlich zusammen sein können.

  • Nummer 3: gerade diese Woche, auf der Suche nach meinen allzu gut aufgeräumten Weihnachtsbastelsachen habe ich endlich mein Examenszeugnis wieder gefunden. Die Bastelsachen blieben verschwunden.

  • Viertens: Eine junge Frau in der Gemeinde, hat jahrelang gekämpft mit Drogen und Depression. Jetzt ist sie auf dem besten Weg doch noch ihren Schulabschluss zu machen!

  • Fünf: Amnesty International mischt sich ein, weltweit gegen Menschenrechtsverletzungen, initiiert Briefmarathons. Ein 16-Jähriger aus Nigeria, zum Tode verurteilt, kam so frei.

  • Die Nummer 6: Der Sohn eines Kirchenvorstands, superkluger Typ, ist total engagiert bei "Fridays for Future". Er weiß, dass es jetzt darauf ankommt, wie wir leben. Konsequent hat er mit seiner Schwester entschieden: 'Man kann reisen wohin man will – aber ohne Flugzeug!'

Ich weiß nicht, was Ihre liebste gute Nachricht des Jahres ist, aber ich weiß, die Engel singen schon und Gott ist ganz nah.

  • Meine Nummer sieben: Eine Tante erholt sich gut nach einer Hirnblutung. Die ersten Prognosen waren düster.

  • Die Acht ist ein Weihnachtsgeschenk für viele Menschen in Not: Das Bundesverfassungsgericht hat vor wenigen Wochen entschieden, dass Kürzungen bei Hartz-IV-Empfängern um 60 oder 100 Prozent gegen die Menschenwürde verstoßen. Begründung: Keiner darf mit Kindern ohne jegliche Finanzen für Essen und Kleider dasitzen. Keiner darf monatelang ohne Strom, Krankenversicherung und Heizung leben oder gar die Wohnung verlieren.

  • Neuntens: eine Love Story bei Studierenden in unserer Gemeinde. Beide strahlen schon seit Monaten vor Glück.

  • Und hier Nummer 10: Die Bastelsachen sind auch wieder aufgetaucht.

Jesus kommt! Freund der Armen und der Liebenden, der Zartherzigen und Eigensinnigen. Wir kratzen unseren Mut zusammen und gehen tastend auf seinen Wegen. So wendet sich das Herz aus Furcht in Sehnsucht, ins Hoffen und ins Handeln. 'Über dir geht Gottes Licht auf, und sein Glanz erscheint über dir.'