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Kanada: Eisklettern für‘s Klima

Die Welt soll endlich handeln und den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen reduzieren. UN Generalsekretär Antonio Guterrez macht Dampf vor dem UN-Klimagipfel.Unterstützung bekommt er u.a. von Will Gadd, einem der berühmtesten Eiskletterer weltweit. Der "Mountain Hero" repräsentiert die Vereinten Nationen und deren Umweltziele besonders anschaulich. An seinem Hausberg, dem Athabasca Gletscher in Kanada sieht man den Schwund des Eises deutlich. Sein Ziel: Will Gadd will selbst hartnäckige Leugner des Klimawandels überzeugen.

Bolivien: Vom Klima vertrieben

Sie leben auf 3600 Meter Höhe unterhalb der Andengletscher auf Boliviens Hochplateau. Die Chipaya sind das älteste Volk Lateinamerikas mit eigener Sprache und Rechtsprechung. Seit 6000 Jahren bauen sie auf kargem, salzigen Boden Quinoa an, das inzwischen wegen seines hohen Eiweißgehalts weltweit als idealer Nährstofflieferant gilt. Doch weil die Gletscherkuppen schmelzen und die Dürreperioden immer häufiger werden, gibt es immer mehr Missernten. Die Folge: Die jungen Chipaya wandern aus und mit ihnen verschwinden ein Volk und seine Kultur.

Entdeckt: Was ist ein Juicer?

Auch in Madrid, wie in vielen europäischen Städten, gehören die E-Scooter fest zum Stadtbild. Sogenannte Juicer geben den Rollern ihren Saft. Wie machen sie das? Unter welchen Bedingungen arbeiten die Juicer?, fragt ARD-Korrespondent Stefan Schaaf in Madrid.

Russland: Wohin mit Moskaus Müll?

Moskau, Europas größte Stadt, ächzt unter einem gigantischen Müllproblem. Die Deponien der Stadt und die Müllverbrennungsanlagen reichen schon längst nicht mehr aus. Auch im Umland will niemand den unsortierten Müll der Metropole. Heimlich, ohne Genehmigung wurde deshalb eine Deponie weit weg im russischen Norden gebaut. Nur durch Zufall wurde dieser Plan aufgedeckt. Tag und Nacht schieben seitdem Anwohner Wache, um den Weiterbau zu verhindern. Denn: In dem Sumpfgebiet können die teils giftigen Abfälle bis ins offene Meer gelangen. Jetzt rufen die Aktivisten in zahlreichen Städten zu Massendemonstrationen auf.

Spanien: Straßenhändler, gejagt und geduldet

Man sieht sie fast überall: die Straßenverkäufer von Barcelona. 800 bis 900 sollen es inzwischen sein, genau weiß das niemand.  Auch Assane steht jeden Tag auf der Straße und verkauft T-Shirts. Viele Einheimische fühlen sich sogar bedroht, vor allem Gastronomen, Straßenkünstler und Geschäftsinhaber. Zwar sind die Straßenhändler meist geduldet, doch ihr Geschäft ist illegal. Lässt sich Assane von der Polizei beim Verkauf erwischen, drohen ihm der Verlust seiner Ware, Geld- und im schlimmsten Fall sogar mehrjährige Haftstrafen. Die Stimmung in der ist Stadt explosiv.

Podcast: Rolle der UN: Bedeutung und Schlagkraft

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