Bundestagswahl 2021 in der ARD

1500 Minuten Sondersendungen mit Talk, Triell, Townhall, Elefanten-Runde und Dokumentationen im Ersten

Fotomontage: Die Kanzlerkandidaten zur Bundestagswahl 2021: v.li: Armin LASCHET (CDU), Annalena BAERBOCK, (Bündnis 90/die Grünen), Olaf SCHOLZ (SPD).
Fotomontage: Die Kanzlerkandidaten zur Bundestagswahl 2021: v.li. Armin Laschet (CDU), Annalena Baerbock, (Bündnis 90/die Grünen), Olaf Scholz (SPD). | Bild: picture alliance/Sven Simon | Malte Ossowski/Sven Simon

Umfangreiche Angebote im Ersten, in der ARD-Mediathek, bei tagesschau.de und in Sozialen Medien

Mit einer umfangreichen, hintergründigen und vielschichtigen Wahlberichterstattung bereitet die ARD die Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Stimmabgabe zur Bundestagswahl am 26. September vor. Die Angebotspalette zur Wahl- und Vorberichterstattung umfasst neben den bewährten politischen Magazinen und Talk-Formaten Extra-Sendungen mit mehr als 1.500 Minuten im linearen Programm. Gerade im Hinblick auf die große Zahl der Erstwählerinnen und Erstwähler wird das Konzept um eine intensive Web-Präsenz ergänzt. So wird es nicht nur zu den meisten Sendungen eine Online-Begleitung geben, sondern auch eigene Angebote in der ARD-Mediathek, auf tagesschau.de sowie den Social-Media-Kanälen.

TV-Triell, Wahlarena und "Vierkampf"

Ein Höhepunkt ist das „TV-Triell“ von ARD und ZDF am Sonntag, 12. September, um 20:15 Uhr, wenn die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, sowie die Kanzlerkandidaten der jetzigen Regierungsparteien, Armin Laschet (CDU/CSU) und Olaf Scholz (SPD), zwei Wochen vor der Wahl noch einmal Gelegenheit bekommen, mit ihren unterschiedlichen Positionen zu den großen Wahlkampfthemen die Wählerinnen und Wählern zu überzeugen.

Aber auch schon vorher stellen sich die Kanzlerkandidatin bzw. die Kanzlerkandidaten einzeln in der „Wahlarena“ am 6., 7. und 15. September, jeweils um 20:15 Uhr, live den Fragen der durch Infratest dimap ausgewählten Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Townhall-Formate – seit 2005 fester Bestand der ARD-Wahlberichterstattung – werden durch tagesschau.de und mit einem Fakten-Check mittels Sozialen Medien begleitet.

Einen Tag nach dem „TV-Triell“ können die Spitzenkandidaten jener Parteien in einen „Vierkampf“ treten, die eine realistische Chance auf den Einzug in Fraktionsstärke in den Bundestag haben. In der Schlussrunde der Spitzenkandidaten und Spitzenkandidatinnen haben voraussichtlich am 23. September die Vertreter von CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke und AfD Gelegenheit, im Ersten und im ZDF um die Wählergunst zu ringen.

Dokumentationen zur Wahl

Neben Talk- und Townhall-Formaten steht eine Vielzahl von Dokumentationen zu Wahlkampfthemen auf dem Programm. Auf dem „Story im Ersten“-Sendeplatz am Montagabend geht es beispielsweise um das Ende der Ära Merkel, die unterschiedlichen Charaktere der wichtigsten Spitzenkandidaten, das Erbe der Großen Koalition und die Motivationen der Wechselwähler. In längeren Dokumentationen gilt das Augenmerk u.a. der „Generation Z“, die zum ersten Mal den Wahlzettel ausfüllt. Was erwarten die diesmal in großer Zahl aufgerufenen Erstwähler von der Politik für die Zukunft? Die Propaganda aus dem Netz wird ein dokumentarisches Thema sein ebenso wie die Tricks der PR-Agenturen, der Druck der Lobbyisten und die Intentionen der Kleinen und Kleinstparteien. Die „Merkel-Jahre“ werden am Ende einer Ära noch einmal rückblickend betrachtet und bilanziert, ob ihr Versprechen eingehalten wurde: Wir schaffen das!

Am Wahltag, dem 26. September

In einer fast dreistündigen Wahlsendung zur Bundestagswahl 2021 am 26. September wird es ab ca. 17:15 Uhr Hintergrundberichte und Interviews mit hochrangigen Gästen geben sowie die Prognose der Meinungsforscher von Infratest dimap und im Verlauf der Sendung aktuelle Hochrechnungen und Analysen. Zudem schaltet die ARD in die Parteizentralen und holt Stimmen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands ein. Der Blick richtet sich aber auch auf die Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin und auf die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Nach der „Tagesschau“ bewerten am Wahlsonntag traditionell die Parteivorsitzenden in der „Berliner Runde“ von ARD und ZDF den Wahlausgang, die Erfolge bzw. Misserfolge der Parteien.

Digitale Angebote zur Wahl

Die ARD-Wahlberichterstattung im Ersten wird durch Online-Tagebücher, Netzreporter oder Podcasts digital begleitet. In der ARD-Mediathek wird u. a. im dreiteiligen Roadmovie „Sound of Germany“ gefragt: Wie klingt die Gesellschaft? „Stimmst du?“ heißt ein weiteres multimediales Angebot, das dazu beitragen soll, dass Sorgen und Wünsche der Communitys im Land eingesammelt und beschrieben werden. Diese sollen aber auch mit den Lösungsansätzen der zur Wahl stehenden Parteien verbunden werden, um den Usern die Wahlentscheidung bewusster zu machen. Im Podcast „mal angenommen“ der „Tagesschau“ werden Wahlprogramme auf den Prüfstand gestellt und Prognosen getroffen, was es bedeuten würde, wenn zum Bespiel eine Partei mit absoluter Mehrheit regieren könnte.

Ab Anfang September können die Wählerinnen und Wähler auf tagesschau.de mit dem Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung testen, mit welchen Thesen der Wahlprogramme sie übereinstimmen.

Über die genauen Sendetermine der Wahl-Sondersendungen im Ersten werden wir rechtzeitig informieren.