SENDETERMIN Do., 12.11.20 | 22:50 Uhr | Das Erste

Nuhr im Ersten

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Nuhr im Ersten – Sendung vom 12. November 2020 | Video verfügbar bis 12.11.2021 | Bild: ARD

Gäste: Lisa Eckhart, Simone Solga, Florian Schroeder und Wolfgang Trepper

Simone Solga
Simone Solga | Bild: Smetek/Reichenbach

Simone Solga wusste als "Kanzlersouffleuse" über die bestgehüteten Geheimnisse aus dem Amt zu berichten, war "Bei Merkels unterm Sofa" und "Im Auftrag Ihrer Kanzlerin" unterwegs, heimste dabei unter anderem 2018 den Deutsche Kleinkunstpreis ein und wird, wenn alles so weiter läuft, mit Angela Merkel 2029 in Rente gehen. Zuvor schaut sie bei "Nuhr im Ersten" vorbei.

Bühne frei für junge und frische Gesichter der deutschen Comedy-Szene! - Lisa Eckhart
Lisa Eckhart | Bild: rbb / Thomas Ernst

Lisa Eckhart, eine junge Steirerin, einst aus der Poetry Slam Szene erwachsen, verschafft sich nun in der Kabarettszene Deutschlands und Österreichs mehr Raum. Sie liefert Antworten auf die wichtigen, nie gestellten Fragen des Lebens. Dinge, die Sie nicht zu fragen wagten oder wohl auch niemals wissen wollten. Mit Performance und Texten so gnadenlos wie der Katholizismus und so wortgewandt wie eine Nationalratssitzung. Und gewinnt einen Kabarett-Preis nach dem anderen.

Wolfgang Trepper während seines Auftritts im Hamburger Knust.
Wolfgang Trepper  | Bild: NDR / Benjamin Hüllenkremer

Wenn Kabarettist Wolfgang Trepper loslegt, gibt es kein Halten mehr: Er poltert und regt sich auf, analysiert Politiker und Fernsehmoderatoren, Serien und Fußballdramen. So kriegen alle ihr Fett weg und ordentlich den Marsch geblasen, die es sich verdient haben – an Typen und Themen mangelt es da nicht. Neben seiner brachialen Art kann Wolfgang Trepper aber auch die ganz leisen Töne. Die ganze Palette an notwendigen Emotionen.

Gastgeber Florian Schroeder empfängt vor Publikum im Kulturzentrum KUZ Mainz vier bis fünf Kabarettisten und Comedians zu 45 kurzweiligen Minuten.
Florian Schroeder | Bild: SWR / Tom Oettle

Florian Schroeder zeichnet sich durch eine erfreuliche Respektlosigkeit aus und nimmt kein Blatt vor den Mund. Scharfzüngig und hintersinnig kommentiert er das tagespolitische Geschehen. Dabei macht er auch Gebrauch von seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten als Parodist.

Dieter Nuhr nach der Sendung:

»Große Aufregung. In meiner Sendung habe ich erzählt, dass ich am Flughafen ein Buch mit dem Titel "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen - aber wissen sollten" gesehen habe. Ich habe zudem gesagt: "Dieses Buch war in den USA ein großer Renner". Ich hatte mich falsch ausgedrückt. Sagen wollte ich eigentlich: SOLCHE Bücher sind gerade in den USA ein großer Renner. Darüber gab es nun riesige Diskussionen, weil das Buch in den USA gar nicht erschienen ist. Was eigentlich Diskussionen hätte auslösen SOLLEN, bleibt allerdings, dass der Titel meines Erachtens Menschen eine bestimmte Denkart aufgrund von Hautfarbe unterstellt. Völlig berechtigte Empörung über Rassismus gegenüber schwarzen Menschen sollte meines Erachtens nicht mit pauschalen Vorurteilen gegenüber Weißen beantwortet werden. Das vertieft nur die Gräben.«

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Do., 12.11.20 | 22:50 Uhr
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Produktion

Rundfunk Berlin-Brandenburg
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