Fragen an Wayne Carpendale

Donald Becker

Alexandra und Kommissar Donald Becker
"Wir haben mit jedem "Mord" versucht, uns weiterzuentwickeln. Bis zum letzten Fall." | Bild: ARD Degeto / Kerstin Stelter

Wie haben Sie die Dreharbeiten zur letzten Folge von "Mord in bester Gesellschaft" erlebt?

Letzte Folge hin oder her: Wie bei jedem Film von "Mord in bester Gesellschaft" wollten wir bis zum letzten Drehtag den besten machen, den wir je gemacht haben. Und wie die letzten Jahre schon, haben wir auch bei dieser Folge das Format weiterentwickelt. Dabei rausgekommen ist eine Folge, die genau das widerspiegelt – sie macht einfach Lust auf mehr.

Für Kommissar Becker ging es all die Jahre nicht mit, aber auch nicht ohne die Winters. Wie würden Sie Ihre Figur beschreiben?

Don ist ein Einzelgänger, der irgendwo im Inneren weiß, dass es auch nicht immer ohne die Hilfe anderer geht – darum akzeptiert er das. Bei den Winters ist es anders. Die respektiert er. Er bewundert sie sogar ein bisschen, denn ein Teil von ihm wäre gern so locker wie Alexandra und so ausgeglichen und in sich ruhend wie Dr. Winter.

Wie war Ihre Zusammenarbeit mit den beiden Weppers?

Mit Fritz stand ich schon in einem meiner ersten Fernsehfilme vor gut 15 Jahren vor der Kamera. Die Arbeit mit ihm ist so inspirierend, weil er das beste Beispiel dafür ist, dass man auch nach vielen Jahrzehnten in diesem Beruf immer noch für jeden Film brennen kann. Ich habe nie erlebt, dass er etwas einfach so wegspielt. Er holt immer das Beste aus jeder Szene raus, irgendwas, was die Szene einzigartig macht. Auch wenn das hin und wieder hingebungsvolle Set-Diskussionen mit der eigenen Tochter bedeutet, denn Sophie steht ihm in puncto Leidenschaft für den Beruf in nichts nach.

Welcher der 15 Fälle ging Ihnen persönlich am nächsten, welcher ist Ihr Favorit?

Das ist schwer, weil wirklich alle sehr unterschiedlich waren. Einzigartig war sicherlich Lars Montags "Das Scheusal". Da hat Lars in seiner Buch- und Regiearbeit ein ganz anderes, teilweise faszinierend düsteres Bild vom ehemals bunten und leicht bayerisch-klamaukigen "Mord in bester Gesellschaft" erzählt. Regisseur Peter Stauch wiederum hat uns mit der Tiefe seiner Bilder und seiner Figuren auf ein neues Level gehoben. Wie ich schon sagte: Wir haben mit jedem "Mord" versucht, uns weiterzuentwickeln. Bis zum letzten Fall.

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