Gespräch mit Uwe Janson

Regisseur

Holm Brendel glaubt seiner Jugendliebe Martina Gentsch.
Holm Brendel glaubt seiner Jugendliebe Martina Gentsch. | Bild: NDR / Oliver Feist

ZumSie haben mit Mutterliebe einen zweiten Usedom-Krimi inszeniert? Was hat Sie an der Geschichte besonders gereizt?

Die ganz sanfte Liebesgeschichte, die sich zwischen Karin Lossow (Katrin Sass) und Lucjan Gadocha (Merab Ninidze) anbahnt, dieses leichte sich Fremdsein und doch der Zuneigung nicht entsagen können. Und die Untröstlichkeit zwischen Mutter und Tochter – in der sich das Fremdsein ganz anders zeigt.

Karin Lossow und Ellen Norgaard zeigen sich in diesem Film (auch) von ihrer verletzlichen Seite. Was geht in den Frauen vor?

Das menschliche Drama ist Inhalt dieser Reihe, also geht es auch nur darum. Und das ist auch gut so, weil uns das Vieles kreativ abverlangt und uns bei den dramatischen Szenen verweilen lässt – und uns als Zuschauer herausfordert.

In MUTTERLIEBE spielt die Insel im Winter eine besondere Rolle. Wie würden Sie diese beschreiben? Und was war Ihnen bei der Inszenierung besonders wichtig?

Die Weite, die die Verlorenheit als Thema bildet. Verlorenheit, die uns auch die Möglichkeit gibt, etwas zu finden, etwas wiederzufinden – also so gesehen – der hoffnungsvolle Aspekt dieser Ver- lorenheit, das ist die besondere Rolle. In der Inszenierung steht bei mir wie immer der Mensch im Zentrum – wahrhaftig und zerbrochen, mutig und erschöpft, erforschend und verzweifelt, liebend und desillusioniert – wie das Leben selbst.

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