Julia Jäger als Paola Brunetti

Zur Person

Julia Jäger als Paola Brunetti
Julia Jäger als Paola Brunetti | Bild: ARD Degeto

Julia Jäger, geboren in Angermünde, aufgewachsen in Frankfurt/Oder, absolvierte ihre Ausbildung an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig. Von 1991 bis 1995 war sie Ensemblemitglied am Schauspielhaus Leipzig. Für Film und Fernsehen arbeitet die Darstellerin seit Ende der 80er Jahre, ihr Leinwanddebüt gab sie 1991 in Detlev Bucks "Karniggels".

1991 wurde sie für ihre schauspielerische Leistung in Maxim Dessaus "Erster Verlust" mit dem Max- Ophüls-Preis ausgezeichnet. Für Andreas Kleinerts "Neben der Zeit" erhielt Julia Jäger 1996 den Darstellerpreis des Internationalen Filmfestivals Kairo. Erneut unter der Regie von Andreas Kleinert spielte sie in dessen Verfilmung der Tagebücher Victor Klemperers, "Klemperer – Ein Leben in Deutschland". Neben Frank Giering übernahm sie die weibliche Hauptrolle in der Anna-Seghers-Adaption "Der gerechte Richter". In Hannes Stöhrs preisgekröntem Kinofilm "Berlin is in Germany" war sie neben Jörg Schüttauf zu sehen und in Markus Imbodens Zweiteiler "Das Konto" überzeugte sie an der Seite von Heino Ferch.

2007 überzeugte sie an der Seite von Veronica Ferres in "Die Frau vom Checkpoint Charlie" (Regie: Miguel Alexandre). Der Kurzfilm "Spielzeugland" (Regie: Jochen A. Freydank), in dem Julia Jäger 2007 die Hauptrolle spielte, gewann 2009 den Oscar in der Kategorie Bester Kurzspielfilm. Außerdem war sie 2009 in "Schaumküsse" (Regie: Udo Witte), "Polizeiruf 110 – Letzte Lüge" (Regie: Ed Herzog) und "Der Kriminalist – Spurlos verschwunden" (Regie: Thomas Jahn) zu sehen sowie 2010 in "Prinz & Bottel" (Regie: Karola Hattop) und 2011 in "Linda geht tanzen" (Regie: Karola Hattop).

Seit 2003 verkörpert sie in den Donna-Leon-Verfilmungen an der Seite von Uwe Kockisch dessen Film-Gattin Paola.

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