Statement von Franz Hartwig

Der Sicherheitsmann Georg Kelz (Franz Hartwig) bestreitet die Entführung.
Der Sicherheitsmann Georg Kelz bestreitet die Entführung. | Bild: ARD Degeto/Moovie GmbH / Stephan Rabold

»
Als mich Nils Willbrandt, der Regisseur, gefragt hat, ob ich bei diesem Projekt dabei sein möchte, war mir bereits nach fünf Minuten Gespräch klar, dass ich das machen muss. 'Ferdinand von Schirach: Feinde' gehört zu jenen seltenen Perlen, die einem nicht so oft begegnen. Während der Dreharbeiten mit Nils und den Kollegen hat sich mein Gefühl bestätigt. Es war eine sehr konzentrierte, hochemotionale, unglaublich genaue und sehr, sehr fordernde Aufgabe, psychisch wie körperlich. Genau deswegen bin ich Schauspieler geworden!

Es gab für mich dabei zwei besondere Herausforderungen in diesem Film. In enger Absprache mit Nils Willbrandt wollten wir Kelz als einen Menschen zeigen, dessen Bildungsstand unter dem meinen liegt. Das hört sich vielleicht banal an, gestaltete sich aber als echte Herausforderung – den Spagat zu schaffen, nicht klüger als die Figur zu sein und sich trotzdem nie über sie zu erheben. Es war uns besonders wichtig, keine Stereotype zu karikieren und Kelz weder explizit als Opfer noch als Täter darzustellen. Klingt kompliziert, war es auch.

Die zweite Herausforderung war definitiv von physischer Natur. Davon sollten sich die Zuschauer aber selbst überzeugen, denn ich möchte nichts vorwegnehmen. Eines sei aber gesagt, ich hatte vorher noch nie so etwas gemacht, und Nils Willbrandt war in der Ausführung unerbittlich. Hat sich aber gelohnt!«

10 Bewertungen
Kommentare
Bewerten

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Bitte beachten: Kommentare erscheinen nicht sofort, sondern werden innerhalb von 24 Stunden durch die Redaktion freigeschaltet. Es dürfen keine externen Links, Adressen oder Telefonnummern veröffentlicht werden. Bitte vermeiden Sie aus Datenschutzgründen, Ihre E-Mail-Adresse anzugeben. Fragen zu den Inhalten der Sendung, zur Mediathek oder Wiederholungsterminen richten Sie bitte direkt an die Zuschauerredaktion unter info@daserste.de. Vielen Dank!

*
*

* Pflichtfeld (bitte geben Sie aus Datenschutzgründen hier nicht Ihre Mailadresse oder Ähnliches ein)

Kommentar abschicken

Ihr Kommentar konnte aus technischen Gründen leider nicht entgegengenommen werden

Kommentar erfolgreich abgegeben. Dieser wird so bald wie möglich geprüft und danach veröffentlicht. Es gelten die Nutzungsbedingungen von DasErste.de.