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Ferdinand von Schirach: Feinde – Gegen die Zeit

Der letzte gemeinsame Moment: Lisa von Bode sitzt mit ihrem Vater, ihrer Mutter und ihrem Bruder Ben beim Frühstück. | Bild: ARD Degeto/Moovie GmbH / Stephan Rabold

Der letzte gemeinsame Moment: Lisa von Bode sitzt mit ihrem Vater, ihrer Mutter und ihrem Bruder Ben beim Frühstück.

Lisa von Bode wird entführt.

Lisa von Bode fürchtet um ihr Leben.

Lisas Mutter macht sich große Sorgen um ihre entführte Tochter.

Kommissar Peter Nadler und seine Kollegin Lansky suchen nach der entführten Lisa.

Kommissar Peter Nadler und seine Kollegin Lansky besprechen mit dem Ehepaar von Bode die Optionen. Auch die Polizeipräsidentin ist vor Ort.

Das Geld spielt keine Rolle! Das Ehepaar von Bode möchte die Lösegeldforderung der Entführer sofort erfüllen.

Kommissar Nadler, seine Kollegin Lansky und der IT-Experte werten die Überwachungsvideos aus.

Als Nadler den Sicherheitsmann Georg Kelz kennenlernt, sagt ihm seine Intuition: Das ist der Täter.

Der Sicherheitsmann Georg Kelz bestreitet die Entführung. Da der undurchsichtige Kelz in den Vernehmungen selbstgewiss schweigt, verliert der Ermittler die Nerven. Allein, ohne Zeugen, erzwingt Nadler mit brutaler Gewalt von Kelz den Aufenthaltsort des Mädchens; dieser verspricht dem Kommissar, den Grund seines überraschenden Geständnisses für sich zu behalten.

Kommissar Peter Nadler steht vor einer schweren Entscheidung.

Als der Fall vor Gericht kommt, scheint es nur noch um das Strafmaß zu gehen. Die Richterin führt den Prozess gegen den Entführer.

Staatsanwältin Bentrock möchte den Entführer hinter Gitter bringen.

An der Schuld von Sicherheitsmann Georg Kelz gibt es keinen Zweifel.

Kelz wird von Biegler verteidigt.

Strafverteidiger Biegler befragt Kommissar Nadler. Er und sein Assistent möchten einen Freispruch für Kelz.

Kommissar Nadler muss sich rechtfertigen.

Die Schuldfrage spielt für ihn keine Rolle. Er fordert Freispruch und eine Bestrafung des Polizeibeamten.