Regisseur Tamer Jandali

Regisseur Tamer Jandali
Regisseur Tamer Jandali | Bild: Peter Schüttemeyer

»Zu allen Protagonisten bestand schon lange vor Dreh eine sehr enge Beziehung. Ob ein Freund aus Kindertagen, Teil der Clique vom Brüsseler Platz oder Begegnung in der Straßenbahn, die ich einfach ansprechen musste: Ihnen allen ist ihre entwaffnende Offenheit und Ehrlichkeit gemeinsam – sich angreifbar zu machen und Schwächen zu zeigen. Durch sie wurde mir klar, dass ich nicht der einzige bin, der mit seinem Begehren kämpft. Im Gegenteil. Doch sie sind mutiger als ich – und als die meisten von uns. Sie bekennen sich zu ihren Wünschen und Fantasien und verfolgen sie, obwohl dabei oft einiges auf dem Spiel steht und völlig unklar ist, was am Ende der Suche steht. Dafür bewundere ich sie zutiefst.

Dieser Mut zieht viele Menschen um sie herum fast magisch an. Sie stellen sich Fragen, die so gut wie jeden beschäftigen – dem täglichen Ausloten unserer paradoxen Bedürfnisse zwischen Ungebundenheit und Geborgenheit. Das Begehren konfrontiert uns mit unseren ungelebten Seiten und damit der Frage, wer wir noch sein könnten. Gemeinsam mit den Protagonisten haben wir auf dieser Grundlage ihre Wünsche und Ängste erforscht, um ihnen durch die Dreharbeiten mehr Raum zu geben. Der Film verfolgt sie bei ihrem Abenteuer, jene mutigeren Menschen zu 'spielen', die sie eigentlich gerne wären.«

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