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Das Leben der Anderen

Der Stasi-Hauptmann Wiesler erhält den Auftrag, den Schriftsteller Georg Dreymann auszuspionieren.
Der Stasi-Hauptmann Wiesler erhält den Auftrag, den Schriftsteller Georg Dreymann auszuspionieren. | Bild: BR/Wiedemann & Berg

Spielfilm Deutschland 2006

Ost-Berlin, November 1984. Der Stasi-Hauptmann Wiesler erhält den Auftrag, den erfolgreichen Schriftsteller Georg Dreymann und dessen Lebensgefährtin, die bekannte Theaterschauspielerin Christa-Maria Sieland, auszuspionieren.

Doch was als kühl kalkulierter, Karriere fördernder Spitzeldienst geplant war, stürzt Wiesler zusehends in einen schweren moralischen Konflikt: Durch die Beschäftigung mit dem Leben dieser "anderen" Menschen, mit Kunst und Literatur, lernt er Werte wie freies Reden und Denken kennen, die ihm bislang fremd waren.

Der Stasi-Hauptmann Wiesler erhält den Auftrag, den Schriftsteller Georg Dreymann auszuspionieren.
Der Stasi-Hauptmann Wiesler beim Spitzeldienst. | Bild: BR/Wiedemann & Berg

Auch die Liebe des intellektuellen Paares zueinander beeindruckt ihn. Doch trotz seiner erwachenden Selbstzweifel sind die Mechanismen des Systems nicht mehr zu stoppen: Wieslers Existenz wird dabei ebenso zerstört wie die Beziehung zwischen Dreymann und Sieland. Als im Jahr 1989 die Mauer fällt, beginnt ein anderes Leben.

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Florian Henckel von Donnersmarcks Spielfilmdebüt "Das Leben der Anderen" entstand als Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und wurde für alle Beteiligten zu einem überragenden Triumph. Allein in Deutschland sahen mehr als zwei Millionen Zuschauer das aufwühlende Drama um Macht und Ohnmacht, Liebe und Verrat im Kino. Ausgezeichnet wurde der Film unter anderem mit dem Oscar (2007) für den besten fremdsprachigen Film. Außerdem erhielt "Das Leben der Anderen" Auszeichnungen beim Deutschen Filmpreis für den besten Spielfilm, die beste männliche Haupt- und Nebenrolle (Ulrich Mühe und Ulrich Tukur), die beste Regie und das beste Drehbuch (beide Preise für Florian Henckel von Donnersmarck), die beste Kamera (Hagen Bogdanski) und das beste Szenenbild (Silke Buhr).

Besetzung und Stab

Rolle Darsteller
Christa-Maria Sieland Martina Gedeck
Hauptmann Gerd Wiesler Ulrich Mühe
Georg Dreymann Sebastian Koch
Oberstleutnant Anton Grubitz Ulrich Tukur
Minister Bruno Hempf Thomas Thieme
Paul Hauser Hans-Uwe Bauer
Georg Hessenstein Herbert Knaup
Albert Jerska Volkmar Kleinert
Karl Wallner Matthias Brenner
Häftling 227 Bastian Trost
Musik: Gabriel Yared
Kamera: Hagen Bogdanski
Buch: Florian Henckel von Donnersmarck
Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
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