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Wir wollten aufs Meer

Wir wollten aufs Meer | Video verfügbar bis 02.10.2022 | Bild: ARD Degeto/UfaCinema / Gordon Muehle

Spielfilm Deutschland 2012

Stimmen zum Film

»Fesselndes, von großartigen Darstellern getragenes Stasi-Drama, das durch seine erzählerische Klarheit beeindruckt. (Cinema)«

»Herausragende Darsteller … die verhandelten Gewissensfragen bekommen die Dimension einer griechischen Tragödie. (Film Dienst)«

»'Wir wollten aufs Meer‘ zeigt eindrucksvoll, wie eine Freundschaft in einem totalitären Umfeld in Verrat umschlagen kann. (Der Tagesspiegel)«

»Ein bildkräftiges Epos … das drei brillanten Darstellern prächtige Rollen schenkt. (Süddeutsche Zeitung)«

Der Film

Im Jahr 1982 kommen die Freunde Cornelis und Andreas als Werftarbeiter nach Rostock. Der Rostocker Hafen ist der einzige internationale Hafen der DDR und beide jungen Männer träumen davon, bald als Matrosen der Handelsmarine die ganze Welt zu bereisen. Doch die erhoffte Beförderung bleibt auch nach drei Jahren aus.

Frustriert lassen Cornelis und Andreas sich von der Staatssicherheit anwerben. Sie sollen ihren Freund Matze bespitzeln, der als Vorarbeiter auf der Werft arbeitet. Er hat sich durch seine eigensinnige Haltung verdächtig gemacht. Man vermutet, dass er die Republikflucht plant. Im Gegenzug für ihre Schnüffeleien sollen Cornelis und Andreas zu Matrosen ernannt werden.

Wir wollten aufs Meer: Andreas hat bei der Stasi Karriere gemacht.
Andreas hat als Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit Karriere gemacht. Wird er nun seine Freunde verraten? | Bild: ARD Degeto/UfaCinema / Gordon Muehle

Tatsächlich gelingt es den beiden, Matze über seine Fluchtpläne auszuhorchen. Doch dann bekommt Cornelis Gewissensbisse. Er will seinen Traum nicht auf einem Verrat aufbauen. So leicht aber kommen die Freunde aus dem Pakt mit der Stasi nicht heraus. Andreas wird von dem Geheimdienst-Oberst Seler massiv unter Druck gesetzt – und verrät Matze, der umgehend in Haft landet. Auch Cornelis bekommt nun die DDR-Staatsgewalt mit aller Härte zu spüren. Seler droht damit, seine große Liebe, die Vietnamesin Mai, abzuschieben. Dennoch weigert Cornelis sich standhaft, mit der Stasi zu kooperieren. Gemeinsam mit Mai will er nach Westdeutschland fliehen. Ein Plan, den nur Andreas vereiteln kann.

Das Drama erzählt die bewegende Geschichte zweier Freunde, die durch das menschenverachtende System der DDR-Diktatur zu erbitterten Feinden gemacht werden. Fast fünf Jahre lang recherchierten die Drehbuchautoren, um ein authentisches Bild vom Leben in der DDR zu zeichnen. Die Darsteller Alexander Fehling, Ronald Zehrfeld und Rolf Hoppe wuchsen selbst in der DDR auf. Regisseur Toke Constantin Hebbeln gewann 2007 mit seinem Film "NimmerMeer" den Studenten-Oscar in Hollywood.

Besetzung und Stab

Rolle Darsteller
Cornelis Schmidt Alexander Fehling
Andreas Hornung August Diehl
Matthias Schönherr Ronald Zehrfeld
Phuong Mai Dinh Ti Phuong Thao Vu
Major Roman Sylvester Groth
Oberst Seler Rolf Hoppe
Oberleutnant Dobroschke Michael Schenk
Eberhard Fromm Thomas Lawinky
Wolfram Anian Zollner
Ralf Hellermann "Ralfi" Hans-Uwe Bauer
Burkhart Sebastian Hülk
Teucher Johann Jürgens
Maus Michael Wiesner
Schließer Torsten Michaelis
Unterleutnant Kugler Sven Pippig
Thuy Soogi Kang
Sabine Schönherr Annika Blendl
Tobias Schönherr Franz Broich-Wuttke
Personalleiter Reederei Matthias Brenner
Musik: Nic Raine
Kamera: Felix Novo de Oliveira
Buch: Toke Constantin Hebbeln
Ronny Schalk
Regie: Toke Constantin Hebbeln
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