Peter Lohmeyer spielt Viktor Skagen

Verhärtete Fronten: Viktor Skagen (Peter Lohmyer) und Sohn Tommy (Jonathan Berlin)
Mit dem Auftauchen von Viktor Skagen, verhärten sich die Fronten zwischen Vater und Sohn Tommy. | Bild: NDR/Andrea Hansen / Jan Raiber

Was wirklich in der Nacht geschah, als seine Frau starb, weiß nur Viktor Skagen selbst. Vielleicht auch nicht, denn er war wie so oft betrunken. Totschlag lautete jedenfalls das Urteil des Gerichts. Seinen ersten Sohn Tommy hat er sich zum Feind gemacht, sein zweiter, Winnie, ist zu jung gewesen, um sich jetzt an ihn zu erinnern. Viktor ist Pianist. Sein Reichtum ist ihm geblieben. Er muss nicht ganz von vorn anfangen, aber er will eine zweite Chance. Er will Winnie aufziehen und vielleicht diesmal das richtig machen, was beim ersten Mal verkehrt war. Vor allem trinkt er nicht mehr. In seinem großen Haus hat Viktor nur ein Zimmer für Winnie vorgesehen. Für Tommy scheint kein Platz.

Statement von Peter Lohmeyer

»Da fehlt es an der nötigen Empathie«

»Viktor Skagen bereut sicher, was er getan hat, aber er findet keinen Weg zurück ins Leben oder zumindest keinen zu seinem Kind. Da fehlt es an der nötigen Empathie. Vielleicht gibt es ja in der Zukunft irgendeine Chance für die beiden, aber im Film ist es nicht so, und das finde ich auch richtig. Mir gefällt es, wenn Filme Räume für Diskussionen aufmachen.

Mit Senta zu spielen ist immer ein Genuss. Sie ist eine in sich ruhende Kollegin, die stets aufmerksam für das ist, was in jedem Satz, in jeder Szene, in jedem Blick steckt, und sich auf nichts ausruht. Sie könnte sich ja auf ihrem Ruhm oder ihrer Schönheit ausruhen, aber sie ist immer voll dabei. Und Jonathan ist ein wahnsinnig toller, ehrgeiziger Kollege, der sich auch auf nichts ausruht und zuhören kann, was eine wichtige Vokabel in unserem Beruf ist. Er hat eine große künstlerische Karriere vor sich.«

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