Die Schauspieler über ihre Rollen

Thomas Schmauser in seiner Rolle als Rudolph Mooshammer
Thomas Schmauser in seiner Rolle als Rudolph Mooshammer | Bild: WDR

Thomas Schmauser

»Der Wunsch, der Drang, sich selbst zu gestalten und zu inszenieren, ist ein zentrales Thema in Moshammers Leben. Diese Sehnsucht hat mich sofort fasziniert, nicht nur aus meiner beruflichen Perspektive als Schauspieler, sondern auch ganz persönlich. Je mehr man zu dem Traum wird, den man von sich selbst hat, desto näher ist man bei sich.«

Hannelore Elsner in ihrer Rolle als Else Mooshammer
Hannelore Elsner in ihrer Rolle als Else Mooshammer | Bild: WDR

Hannelore Elsner

»Mich hat diese archaische Beziehung zwischen Mutter und Sohn interessiert. Diese Frau, die so eine Löwenmutter war, und sich dauernd hinter ihr Kleines – obwohl er so ein Riesenkerl war – gestellt hat. Diese absolute Liebe, aber dann auch der abgrundtiefe Hass. Diese Zärtlichkeit, diese Aufmerksamkeit und Achtsamkeit ihm gegenüber. Sie stand ja immer an seiner Seite, hat ihn gestützt, wenn er unsicher war. So etwas interessiert mich. Auch das Monströse. Ich denke, dass er es ohne sie gar nicht so weit gebracht hätte. Aber das war durchaus wechselseitig: Auch sie wäre ohne ihn nicht lebensfähig gewesen. Der Sohn war halt ihre große Liebe.«

Lena Urzendowsky in ihrer Rolle als Evi
Lena Urzendowsky in ihrer Rolle als Evi | Bild: WDR

Lena Urzendowsky

»Evi würde zu Beginn des Films nicht auf die Idee kommen, jemanden mit seinen Fehlern zu konfrontieren. Ganz im Gegenteil ist sie immer wieder überrascht und staunt über die Gestalten, die sie im Laufe der Geschichte kennenlernt. Es braucht daher einige Erfahrungen, bis sie begreift, wie befreiend Unabhängigkeit sein kann und wie ein gesundes Selbstwertgefühl das Leben erleichtert.«

Hans Zischler in seiner Rolle als Toni
Hans Zischler in seiner Rolle als Toni | Bild: WDR

Hanns Zischler

»Meine Rolle als scheinbar wohlwollender, toleranter Geldgeber muss in dem Augenblick Schiffbruch erleiden, wo Gönnerhaftigkeit am Ertrag gemessen wird; so steht Toni am Ende als der da, der er von Anfang an war – als Spießer.«

Sunnyi Melles in ihrer Rolle als Gerdi
Sunnyi Melles in ihrer Rolle als Gerdi | Bild: WDR

Sunnyi Melles

»Für Gerdi ist Geld ein Gefühlsgut. Die Gerdi versteht sich als Mäzenin.«

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