Produzentenstatement

Linus (Friedrich Mücke, links) teilt seine Bedenken wegen Lucas Verschwinden mit seinen Freunden und Geschäftspartnern Bahl (Aram Tafreshian, rechts) und Malik (Jan Krautter, Mitte).
Linus teilt seine Bedenken wegen Lucas Verschwinden mit seinen Freunden und Geschäftspartnern Bahl und Malik.

»EXIT lässt den Zuschauer eintauchen in eine andere Realität, in ein Leben, das nach Orientierung sucht und dabei fast verloren geht. In eine Lebensform, die nicht weit von uns entfernt ist. Der Glaube an die Liebe und die Wahrhaftigkeit des Lebens sollte uns allen klar machen, dass wir den kurzen Zeitraum, den wir auf dieser Erde geschenkt bekommen haben, mit Bedacht nutzen sollten.

Die Kurzgeschichte von Simon Urban hat den Ausschlag gegeben, die filmische Adaption von Erol Yesilkaya die Geschichte in eine weitere Dimension gebracht, die Entscheidung des SWR, diesen Vorlagen Mittel für einen Film zur Verfügung zu stellen und an die Aktualität dieser Thematik zu glauben, hat dann dazu geführt, dass Sebastian Marka die Bilder und den Rhythmus für diese besondere Umsetzung gefunden hat. Ein Near-FutureThriller, der eine Liebesgeschichte als Grundlage hat! Gemeinsam mit diesem Trio und der Redaktion des SWR war es für uns Produzenten eine große Freude, die besonderen Herausforderungen eines Near-Future-Filmes anzugehen. Von Beginn an hatten wir den Anspruch, das Jahr 2048 und diese neue digitale Welt filmisch beeindruckend und immer glaubhaft zu erzählen. Neben dem speziellen Szenen- und Kostümbild war die Erarbeitung eines visuellen Konzeptes vor allem im VFX Bereich für alle Beteiligten eine spannende, neue Aufgabe. Gemeinsam mit unseren Partnern bei LUGUNDTRUG konnten wir dies spektakulär umsetzen. Im Prozess der Herstellung ist uns immer klarer geworden, welche Dimension an Lebensformen noch vor uns liegen und dass wir uns bisher viel zu wenig in Deutschland mit den Themen eines digitalen Lebens in filmischen Geschichten beschäftigt haben. Wenn man einen geliebten Menschen verloren hat und sich die Möglichkeit bietet, sich mit ihr oder ihm auch nach dem Tod auszutauschen, ist das dann ‚verrückt‘ oder eher die konsequente Fortsetzung eines alten Fotoalbums, das voller Erinnerungen steckt oder von anderen Momentaufnahmen des Glücks in einem Leben?

Lasst uns die Zeit für die wichtigen Dinge nutzen. Egal in welcher Welt oder welchem Zustand wir leben. Auch wenn wir uns schon mitten im digitalen Zeitalter mit all seinen unbekannten Regeln befinden, müssen wir uns immer wieder aufs Neue bewusst machen, was im Leben wirklich zählt. Manchmal muss man sich dafür nur für den richtigen Ausgang entscheiden, um dieses Glück zu finden!

Jochen Laube, Fabian Maubach & André Zoch«

0 Bewertungen
Kommentare
Bewerten

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Bitte beachten: Kommentare erscheinen nicht sofort, sondern werden innerhalb von 24 Stunden durch die Redaktion freigeschaltet. Es dürfen keine externen Links, Adressen oder Telefonnummern veröffentlicht werden. Bitte vermeiden Sie aus Datenschutzgründen, Ihre E-Mail-Adresse anzugeben. Fragen zu den Inhalten der Sendung, zur Mediathek oder Wiederholungsterminen richten Sie bitte direkt an die Zuschauerredaktion unter info@daserste.de. Vielen Dank!

*
*

* Pflichtfeld (bitte geben Sie aus Datenschutzgründen hier nicht Ihre Mailadresse oder Ähnliches ein)

Kommentar abschicken

Ihr Kommentar konnte aus technischen Gründen leider nicht entgegengenommen werden

Kommentar erfolgreich abgegeben. Dieser wird so bald wie möglich geprüft und danach veröffentlicht. Es gelten die Nutzungsbedingungen von DasErste.de.