Statement von Deborah Kaufmann

Katrin (Deborah Kaufmann) freut sich über das Wiedersehen.
Katrin freut sich über das Wiedersehen mit ihrem Jugendfreund.  | Bild: ARD Degeto / Manju Sawhney

»Das Größte, was für mich durch die Wende passieren konnte, war die Arbeit mit Peter Zadek. Ich glaube, einen Menschen wie ihn gab es damals nicht als Regisseur in der DDR. Bei ihm habe ich das meiste gelernt – für mein Leben als Schauspielerin und als Mensch. Wäre die Mauer nicht gefallen, hätte ich ihn und meinen zweiten Lehrer Christian Meyer nie getroffen. Für mich persönlich war die Begegnung im Westen mit diesen beiden Persönlichkeiten sehr wichtig. Trotzdem bin ich froh, dass ich in der DDR großgeworden bin. Ich glaube, aus dieser Zeit kommen meine Bodenständigkeit und mein soziales Engagement. Ich bin sehr anders als Katrin – die Figur, die ich im Film spiele. Eine Komponente, die uns verbindet, ist die Abenteuerlust: etwas zu erforschen, woanders zu leben oder zu arbeiten. Ich habe mit Peter Zadek an verschiedenen Orten gespielt, unter anderem in Edinburgh oder Venedig. Ich bin nach der Wende mehr gereist als man es in der DDR gekonnt hätte.«

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