Statement des Produzenten Jens C. Susa

Ebba (Iris Berben) tritt im Bärenkostüm 'Arnes (Peter Mygind) kleinem Wanderzirkus auf
Der charmante Zirkusdirektor Arne überredet Ebba, in ein lebensechtes Bärenkostüm zu schlüpfen und in der Manege zu tanzen. Ebba fühlt sich faszinierend anders – als Bärin.  | Bild: ARD Degeto / Conny Klein

»Ebba: Ich bringe keine Bären zur Welt. Ich tanze nicht für Fremde. Es bleibt die Zeit sich zu fragen, was man will und braucht. Bis zur letzten Minute, die jeden Tag gerade begonnen haben könnte. Ich tanze für mich!«

»Glaube, Liebe, Hoffnung – die drei christlichen Tugenden, in unserem Fall konkreter die inneren Haltungen, ziehen sich wie ein Leitfaden durch unsere gemeinsame Arbeit. Iris Berben, Beate Langmaack und ich arbeiten in dieser besonderen Konstellation zum zweiten Mal zusammen. Mit dem Film 'Mein Altweibersommer' präsentieren wir die Tugend der Liebe. Mit einer Frau, die als Bärin ihr Leben verschwenderisch umarmt, dafür ihr geordnetes Eheleben für einige Tage verlässt – die gemeinsame Liebe dafür aber niemals verrät. Die Eheleute finden sich als wahre loyale Komplizen wieder.

Iris Berben ist die Grande Dame im deutschen Filmbusiness. Für den gemeinsamen Film 'Hanne' hat sie dieses Jahr den Grimme Preis bekommen, einen Monat später war sie die Coverfrau der 'Vogue'. Zur höflichen Erinnerung: all das mit fast 70 Jahren!

Liebe Iris Berben, wir arbeiten nun bald 25 Jahre zusammen, für mich fast schon bestimmend für einen ganzen Lebensabschnitt. Sie haben mein Verständnis, ein inhaltlicher Produzent zu sein, gefördert und geprägt. Ich durfte mit Ihnen in der halben Welt unterwegs sein, wir haben mehr als 50 Filme gemeinsam drehen dürfen. Sie fordern Figuren mit Widersprüchen und Abgründen ein, Sie suchen die Radikalität.

Meine Lieblingskomplizin Iris Berben – ich wünsche Ihnen, dass Sie im Herzen ewig jung bleiben, die Rebellin in Ihnen immer wachsam auf der Lauer liegt, die guten Drehbücher und Regiekräfte weiterhin so zahlreich zu Ihnen finden.

Erlebnisse mit jungen Menschen, die wie ich – vor fast 25 Jahren – erst einmal aus Respekt vor Ihnen stotternd, fast sprachlos erstarren und dann entdecken, dass die Arbeit mit Ihnen die nachdrücklichste Erfahrung im Berufsleben sein kann. Danke, für diesen Film!«

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