Statement von Jakob Claussen

Produzent

Sörensen (Bjarne Mädel) mit Hund Cord vor dem nordfriesischen Wattenmeer.
Sörensen mit Hund Cord vor dem nordfriesischen Wattenmeer. | Bild: NDR / Michael Ihle

»Seit der Gründung unserer Firma vor mehr als 25 Jahren haben wir eine Vielzahl von Debüts produzieren können, etwa Hans-Christian Schmids ‚Debüt im Dritten‘ "Himmel und Hölle" und "Nach fünf im Urwald" für den SWF, damals bereits mit Christian Granderath als jungem Redakteur an unserer Seite, Caroline Links "Jenseits der Stille" mit dem BR und ARTE als Partner oder Giulio Ricciarellis "Im Labyrinth des Schweigens".

Im Gegensatz zu den eben genannten war Bjarne Mädel bei "Sörensen hat Angst" aber nicht nur als Debütregisseur, sondern auch noch als Hauptdarsteller gefordert. Das produzentisch zu begleiten stellte auch für mich ein Novum dar, mein Debüt. Die verschiedenen Phasen der Genese zu erleben, in denen der Regisseur probt, sich und die anderen Schauspielerinnen und Schauspieler inszeniert, um dann im Schneideraum final zu beurteilen, zu kürzen, zu verlängern, dabei allein dem Drehbuch von Sven Stricker verpflichtet, uneitel, zugewandt, stets darauf konzentriert, den feinen Grad zwischen absoluter Ernsthaftigkeit und helfendem Humor zu treffen, der uns allen bei "Sörensen hat Angst" so wichtig ist, war in der Tat beeindruckend.

Natürlich kommen hier Bildgestalter Kristian Leschner und Editor Benjamin Ikes sowie die vielen Teammitglieder, die mit dem Schauspieler Bjarne Mädel bei zahlreichen Episoden des "Tatortreinigers" gemeinsame Erfahrungen sammeln konnten, ins Spiel. Eine eingeschworene Gemeinschaft, die sich fest vorgenommen hatte, einen überzeugenden Film abzuliefern. Dankbar konnten wir hier von bereits erprobten Abläufen und etablierter Kollegialität profitieren, die dem Regisseur und somit auch uns viel Sicherheit gegeben haben.

Nirgendwo anders als beim NDR konnte die Heimat von "Sörensen hat Angst" liegen und das nicht nur, weil sich Katenbüll im hohen Norden befindet. Mit Christian Granderath und Philine Rosenberg waren wir uns in allen Phasen der Produktion, von den Anfängen der Drehbuchentwicklung bis zur Mischabnahme, stets über das einig, was unseren Film besonders und unverwechselbar machen sollte – Bjarne Mädels Vorstellung.«

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