Ihre Kommentare zum Film "Weil du mir gehörst"

Ergänzend zum Film wird ein Talk das Thema Eltern-Kind-Entfremdung vertiefen. Zu Wort kommen Betroffene, ein Psychologe, ein Familienrichter sowie die Macher des Films. Es moderiert der ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam.

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Der Talk zum Film

Musterfrau schrieb am 18.02.2020, 09:15 Uhr

Ich finde es furchtbar wenn Kinder benutzt werden um den anderen zu difamieren. In diesem Film kam mir alles sooo bekannt vor. Mein Sohn hat um seinen Sohn gekämpft, hat vor Gericht das Umgangsrecht zugesprochen bekommen. Aber was soll man zun wenn die Mutter sich nicht daran hält und der Kleine von frühester Kindheit eingeredet bekommen hat das dar Papa böse ist. Jugendamt tut gar nichts denen geht alles glatt am A... vorbei. Noch eine Anmerkung. Nicht er hat sich getrennt sondern die Mutter. Hat seit dem ständig wechselnde Beziehungen zieht ständig um u.s.w.

Corinna schrieb am 17.02.2020, 23:52 Uhr

Man kann nach so einen Film nicht ohne weiteres zu Tagesordnung übergehen. Liebe Mütter, Kinder brauchen Väter! Dem Berichten von Leser Gregor Wichmann kann man gut entnehmen, wie die Realität aussieht. Eine Gericht entscheidet und Mütter entscheiden, was zu Ihnen am besten paßt. Das dies aus Sicht der Mutter vielleicht sogar nachvollziehbar ist, berücksichtigt nicht die rechtliche Seite und vor allem nicht die KINDER! Kinder wollen von beiden geliebt werden. Kinder haben so verletzliche Seelen, die ständig von der Grobmotorik der Eltern beschädigt werden. Und wenn eines Tages aus den Kindern Erwachsene geworden sind, wundert man sich, daß diese nicht beziehungsfähig sind. Liebe Eltern, ihr müßt Euch mehr am Riemen reißen. Beide sollten positive Vorbilder sein. Noch ein Wort zu den Müttern: nicht nur die Hand für Unterhalt aufhalten und gleichzeitig Vater ausgrenzen, sondern verstehen, daß alle etwas von einem vernünftigen Umgang miteinander haben. Alleine ind er Klasse meiner Tochter sind über 10 Eltern (Mütter), die es seit Jahren nicht schaffen, in Frieden mit Ihrem Ex zu leben. Der Extremfall ist wahrscheinlich eine Mutter, die Gerichtlich dem Vater das Sorgerecht hat entziehen lassen, weil es Ihr nicht zuzumuten war, bei der Übergabe den Vater sehen zu müssen. Wohin soll das führen?? Ich wünsche allen Kindern Eltern, die Rücksicht auf Ihre Kinder nehmen, wenn Sie schon untereinander dies nicht mehr tun.

Kirsten schrieb am 17.02.2020, 22:35 Uhr

Leider habe ich im Freundeskreis genau so einen Fall. Die Mutter entfremdet den Sohn von seinem Vater. Der Sohn (jetzt 12 Jahre) hat sich in der neuen Familie sehr wohl gefühlt und hatte sowohl zum Vater, als auch zur neuen Frau und deren Kindern eine sichtbar innige Beziehung. Nach ca. 3 Jahren wurde der Sohn auf einmal vom Vater Stück für Stück immer mehr fern gehalten. Bis zu dem Moment, wo der Sohn den Kontakt zum Vater verweigert. Der Vater leidet sehr unter der Situation. Vor mehreren Jahren habe ich selber im Jugendamt gearbeitet und erlebt, dass es leider kein Einzelfall ist! Ich verstehe nicht warum das Gesetz nicht mehr dem Kindeswohl entspricht und wie hier im Film eine Beratungsstelle empfiehlt! Grunddsätzlich ist traurig das Eltern nicht Eltern bleiben und ihr Kind im Mittelpunkt steht.

Willi schrieb am 17.02.2020, 20:08 Uhr

Der Filmtitel "weil du mir gehörst" spiegelt bereits das Verhalten der Mutter wider. Ein Mensch, auch ein Kind, gehört niemals einem anderen Menschen!! Ich habe den hochinteressanten Film jetzt 2x gesehen. Ich glaube, dass es erst dann möglich ist, das perfide Verhalten der Mutter dem Kind und dem Vater gegenüber zu verstehen und nach zu vollziehen, wenn man solch unglaubliches Verhalten selbst bei der eigenen Scheidung erlebt hat. Sonst denkt man, im Film würde überzeichnet. Etwa 80% des Mutterverhaltens habe ich selbst erlebt; hätte mir nie zuvor vorstellen können, dass eine Mutter sich so verhalten kann. Und auch die verbalen Einmischungen der "Oma", also der Mutter der Film-Mutter, unterstreichen noch dies Verhalten. Und dass ein solches Entfremdungsverhalten häufiger ist als viele wissen kommt zum Ausdruck im kurzen Gespräch des Vaters mit dem "Balltrainer". Auch an der Wortwahl des Kindes ist zu entnehmen, dass das nicht die Worte eines 8-jährigen Kindes sind; Dass das von Jugendamt und Richter nicht bemerkt wird, ist für mich absolut unverständlich! Fach-Psychologen müssen das ganz schnell bemerken! Wer bisher keine Scheidung hinter sich hat, kann meiner Meinung nach den Film nicht richtig würdigen.

E.L. schrieb am 17.02.2020, 14:46 Uhr

In unserer Familie wird die Kindesentfremdung mit den 4 Grosseltern "praktiziert".Unser Enkel war ein Jahr alt,als der Papa plötzlich starb.Ein knappes Jahr haben wir unser Leben nach der Tochter und dem Enkel ausgerichtet.Aber so langsam kam die alte Verhaltensweise wieder zum Vorschein :wir haben nicht das gesagt,was sie hören wollte,kamen zu spät oder zu früh,usw.Schlimm wurde es,als sie eifersüchtig aufs Kind wurde.Haben wir mit dem Kind gelacht,wurden wir dafür mit Nichtbeachten bestraft.Dadurch,dass wir seit einem Jahr alle in psychologischer Behandlung sind,haben wir erfahren,dass ihr Verhalten narzistisch ist.Dieses Verhalten ist von Aussenstehenden nicht erkennbar.Solche Menschen sind perfekte Schauspieler.Eine gerichtl.Klage auf Umgangsrecht haben wir auf Rücksicht aufs Kind fallen lassen. Das Jugendamt hat uns die Folgen für ein Kleinkind in den schlimmsten Farben geschildert.Leider bekamen wir nach einem Besuch des JA die Mitteilung,dass das Kind ordentlich gekleidet sei und auch pünktlich im Kindergarten erscheint. Über dieses Thema ist leider viel zu wenig bekannt.Die Betroffenen schämen sich über ihre zerrütteten Familienverhältnisse und die Kinder sind oft noch zu klein oder wissen es nicht anders.Alkohol- und Drogenfamilien werden eher thematisiert. Psychische Störungen der Eltern werden meist gar nicht erkannt.Und als Alleinerziehender hat diese Person uneingeschränkte Macht! Dieser Film hat uns sehr betroffen gemacht.Und vielleicht wird auch einmal über die Opfer von Narzisten in den Medien berichtet.

SE schrieb am 17.02.2020, 11:32 Uhr

Leider nicht überzogen, deshalb Pflichtfilm für alle Jugendamtmitarbeiter!

Katrin schrieb am 17.02.2020, 09:39 Uhr

Ich möchte noch eine - sicherlich provokante - Frage zu meinem Kommentar von oben anfügen: „Wie einfühlsam und verantwortungsbewusst kann ein Vater sein, wenn er sein - angeblich geliebtes - Kind mit einer Mutter allein lässt, mit der man - seiner Meinung nach - nicht mehr zusammen leben kann?“ Ich möchte niemanden vorverurteilen und gehe davon aus, dass es auch zu diesem Aspekt vielschichtige Gründe gibt, ich möchte mit dieser Frage nur zum Nachdenken anregen.

Katrin schrieb am 17.02.2020, 09:27 Uhr

Der Kommentar „B.G. schrieb am 14.02.2020, 08:19 Uhr“ spricht mir aus der Seele, genau das gleiche hier bei uns. Nachdem ich den Film geschaut habe, war ich entrüstet. Einerseits von der perfiden Hinterhältigkeit der Mutter im Film, andererseits davon, dass ein solches Thema so einseitig dargestellt wird. Der Film hat mich persönlich verletzt. Ich stand/stehe seit acht Jahren unter dem Generalverdacht, meine Kinder zu manipulieren. Es gibt verschiedene Gründe, warum sie nicht zu ihrem Vater wollen, aber nicht ein einziges Mal habe ich versucht, sie vom Papabesuch abzuhalten. Denn ich genieße auch mal ein bisschen kinderfreie Zeit alle zwei Wochen. Leider hat der Film einen wichtigen Aspekt in dieser Problematik völlig unbearbeitet gelassen: Wie ist die Trennung vonstatten gegangen? Denn davon hängt sehr viel ab, wie sich die einzelnen Betroffenen danach fühlen und im Stande sind, auch Empfindungen anderer zu berücksichtigen. Da der Film-Vater bereits nach einem Jahr völlig in der neuen Familie gesettelt ist (auch wohnungstechnisch), macht es den Anschein, als ob die Beziehung schon lange besteht, vielleicht sogar bereits vor der Trennung begonnen hat? So wie sich Frauen nach einer solchen Trennung enttäuscht, verraten und ausgewechselt fühlen, so können sich Kinder auch fühlen. Schließlich sind sie auch - für sie augenscheinlich - verlassen und (falls in der neuen Familie des Vaters auch Kinder sind) ausgewechselt worden. Ich kann aus eigener Erfahrung nachempfinden, wie furchtbar sich das anfühlt. Warum sollten Kinder das nicht fühlen können? Da braucht es kein Überstülpen der mütterlichen Gefühle auf das Kind. Das Thema ist sehr komplex und die Fälle äußerst unterschiedlich. Bei der Beurteilung sollte jeder Einzelfall intensiv betrachtet werden. Nichtsdestotrotz verurteile auch ich das Verhalten der Mutter im Film, die vorsätzlich hinterhältig gehandelt und gelogen hat. Ich möchte aber behaupten, dass so ein mütterliches Verhalten absolut selten ist.

Elvira schrieb am 17.02.2020, 09:20 Uhr

Ich habe den Film gesehen und finde ihn erschreckend, aber noch erschreckender finde ich die vielen Kommentare, die ähnliches oder sogar noch viel schlimmeres Berichten! Ich habe im Bekanntenkreis zwei Frauen, die sich getrennt haben und denen der Vater der Kinder, die Kinder entfremdet hat. Es ist eine große Traurigkeit, Wut und Hilflosigkeit. Alleine das mit zu bekommen, macht mich sprachlos. Wie ist das möglich? Wie ist es möglich, in einem reichen und aufgeklärtem Land, das Fachleute hat, die an solchen Fällen arbeiten, nicht sehen? Oder nicht sehen wollen? Ich weiß es nicht! Oder herrscht in diesen Ämtern auch Mangel an Personal? In denen „Fälle abarbeiten“ im Vordergrund steht? Dann ist es, zum Großteil, im Endeffekt ein politisches Problem.

Tobias schrieb am 17.02.2020, 00:01 Uhr

Seit der Trennung hat sich der Kontakt zu meinem Sohn stark reduziert. Am Anfang hat Sie mir zugesichert, dass es keine Probleme geben wird. Dann hat Sie sich schnell eine besonders radikale Anwältin genommen, um den Kontakt zwischen mir und meinem Sohn zu reduzieren und für den Sohn und sich das max. an Unterhalt zu bekommen. Geschieden bin ich seit fast 3 Jahren immer noch nicht. Von Ihrer Seite werden immer wieder Behauptungen aufgestellt gegenüber Behörden, Jugendamt und Gericht die erfunden sind. Das geht von solchen Dingen wie, ich mache das Kind krank und bin narzisstisch bis zu Verleumdungen, dass ich Sex mit anderen Frauen vor dem Kind habe. Mediationen wurden immer wieder abgebrochen. Zuletzt, weil Sie die Mediations-Regeln gebrochen hat und vor Gericht falsche Dinge aus der Mediation berichtet hat, obwohl Sie sich dazu verpflichtet hat, dass alles nicht weitergegeben wird. Konsequenzen hatte das nicht. Das damals 5 Jährige Kind wurde vor Gericht befragt. Er hat wohl gesagt, er möchte mehr Zeit mit mir verbringen. Auswirkungen hatte das alles nicht. Egal ob Kita, Gericht oder Behörden. Der Mutter werden alle Lügen abgenommen und ich in ein schlechtes Licht gestellt. Ich habe auch manchmal den Eindruck, dass Sie als farbige Frau noch einen besonderen Bonus hat. Ich kann wohl noch froh sein, dass ich meinen Sohn noch jedes 2. Wochenende sehen kann. Wie lange noch? Die Methoden aus dem Film sind mir leider alle bestens bekannt... solange hier Begriffe wie Wechselmodell (Shared parentship), Kindesvater/Kindesmutter (Hurenbock/etc.) benutzt werden und der Vater eine untergeordnete Rolle spielt wird sich nichts ändern. Die offensichtliche Diskriminierung wird nicht abgeschafft. Ich habe diese in vielen Fällen erlebt. Die angebliche Ruhe des Kindes wird letztendlich als Begründung angeführt, um das Kind unter der totalen Kontrolle der Mutter zu lassen.

 
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