Rebecca Immanuel als Vera Mundt

Fortsetzung der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Die Eifelpraxis"
Rebecca Immanuel und Simon Schwarz

Vera blickt seit dem ersten Film hinter die Kulissen der Monschauer und hat ein Auge für die, die Aufmerksamkeit, Fürsorge und Ansprache brauchen. Sie lässt nicht locker – auch auf die Gefahr hin, eine Abfuhr zu riskieren. Ist sie Ihnen ähnlich?

Ein klares Jein (lacht). Ich teile Veras Unerschrockenheit und lebe getreu dem Motto "Versuch macht klug". Es ist allerdings ein schmaler Grat zwischen Einmischen und Unterstützen. Mit zunehmender Lebenserfahrung kann ich das eine besser vom anderen unterscheiden. Sollte eine Situation klar einer Kurskorrektur bedürfen, kann auch ich – wie Vera – bei den entsprechenden Verantwortlichen teilweise sehr hartnäckig sein und dann die Dinge für viele zum Besseren wenden.

In den beiden neuen Filmen geht es auch ums Verzeihen. Gibt es etwas, das Sie nie verzeihen könnten?

Sollte jemand z.B. mein Vertrauen missbrauchen, kann ich das vergeben – um meines Seelenfriedens willen –, aber sicher bliebe die Beziehung dauerhaft gestört. Generell beleuchte ich Sachverhalte von mehreren Seiten und vergewissere mich, ob meine Wahrnehmung tatsächlich zutreffend ist. So habe ich schon oft Irritationen und Missverständnisse ausräumen können und meinen inneren Frieden wiederhergestellt.

Vera ist immer für ihre Freunde, ihre Familie und ihre Patienten da. Wie wichtig ist Ihnen Zusammenhalt im Leben?

Zusammenhalt auf eine würdige und wertschätzende Art ist das A & O des Lebens: Sowohl in der Partnerschaft, Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft. Wenn es nach mir ginge, würden wir "Kommunikation & Resilienz" ab der 1. Klasse dauerhaft in der Schule unterrichten. Wir Menschen brauchen einander und nur gemeinsam – als ganze große Gruppe – können wir die Herausforderungen der heutigen Zeit meistern. Mir scheint, dass die jüngeren Generationen dies bereits begriffen haben, das macht Mut.

Monschau verkörpert mit seinem mittelalterlichen Stadtbild, den malerischen Fachwerkhäusern und idyllischen engen Kopfsteinpflaster-Gassen das Gegenteil von hektischem Großstadtleben. Wie sehr ist Ihnen das Städtchen an der Rur inzwischen ans Herz gewachsen?

Nicht nur Monschau selbst, sondern die ganze Rureifel, mit all ihren kleinen Ortschaften, Wanderwegen und Facetten ist mir ans Herz gewachsen. Und so machen wir dort demnächst – auf ausdrücklichen Wunsch unseres Sohnes – Urlaub.

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