Christoph Schechinger spielt Paul Winter

Paul (Christoph Schechinger) und seine beste Freundin Jule (Mona Pirzad) können miteinander über alles reden.
Christoph Schechinger in seiner Rolle als Paul Winter | Bild: ARD Degeto / Britta Krehl

Zur Rolle

Paul ist ein junger engagierter Psychologe, der mit seiner besten Freundin Jule auf einem Gutshof am See lebt. Er hat sich auf tiergestützte Therapie spezialisiert und kümmert sich gemeinsam mit seiner Hündin Käthe liebevoll um die Patienten, die seine Hilfe brauchen. Und auch privat hat Paul ein schweres Schicksal zu meistern: Seine Frau Erina, eine berühmte Primaballerina, sitzt nach einem schrecklichen Autounfall im Rollstuhl. Paul versucht, sie zu unterstützen, wo er nur kann, und wünscht sich nichts mehr, als dass sie wieder gesund wird und die beiden wieder glücklich sein können.

Fragen an Christoph Schechinger

Paul ist als Psychologe auf tiergestützte Therapien spezialisiert. Kannten Sie diese therapeutische Ausbildung im Vorfeld und wie haben Sie sich darauf vorbereitet?

Vor Beginn der Dreharbeiten hatte ich das Glück, eine Psychologin zu treffen, die genau auf diese Art von tiergestützter Therapie spezialisiert ist und auch Hunde ausbildet. Ich bin nach Salzburg gereist und habe Gespräche mit ihr geführt und versucht, so viel wie möglich über ihren beruflichen Alltag zu lernen.

Ihre Co-Partnerin ist Käthe, eine Australian-Shepherd-Hündin. Was war für Sie die größte Herausforderung beim Dreh mit einem Hund?

Es ist ein Geschenk, mit unserem Filmhund Hoonah und ihrer Trainerin Caro Zeidler zusammenarbeiten zu können. Hoonah ist wahnsinnig geduldig, schlau, und wir sind sehr schnell Freunde geworden. Am meisten Respekt vor den Dreharbeiten hatte ich vor dem Kennenlernen. Ich habe mir Gedanken gemacht, was wäre, wenn der Hund mich nicht mag. Freundschaft zwischen Tier und Mensch kann man nicht spielen. Es muss eine ehrliche Bindung entstehen, sonst würde die Beziehung zwischen Paul und Käthe nicht funktionieren. Also habe ich mich mehrfach vorab mit Hoonah getroffen und bin eine Woche vor Drehstart angereist, um so viel Zeit wie möglich mit ihr zu verbringen.

Wie war Ihre erste Reaktion als Sie das Drehbuch gelesen haben?

Die Drehbücher haben mich sehr berührt. Brigitte Müller ist eine wunderbare Autorin, die mit viel Feingefühl die Geschichten und Figuren schafft. Es passiert mir selten, dass man von Büchern beim ersten Lesen so mitgenommen wird.

Was ist für Sie das Besondere an der Reihe "Käthe und ich"?

Das Besondere an den Geschichten ist die Freundschaft zwischen Paul, seiner Kindergartenfreundin Jule und seiner Hündin Käthe. Das sind die beiden wichtigsten Säulen in seinem Leben. Paul versucht, das Leben seiner Patienten besserzumachen und Hoffnung zu geben, ist aber selbst eine zutiefst beschädigte Figur. Diese Balance zwischen Märchen, Drama und Melancholie macht die Filme, finde ich, sehr besonders.

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