Horst Krause als Paul Krüger

Horst Krause (Paul Krüger)
Horst Krause in seiner Rolle als Paul Krüger | Bild: ARD Degeto / Stephanie Kulbach

Paul Krüger liebt seinen Berliner Kiez und seine Familie. Die besteht nach dem Tod seiner Ehefrau "Hildchen" zwar nur noch aus Tochter Susanne und seiner geliebten Enkelin Annie, aber für die beiden würde er alles tun. Seine Kumpels Ecki und Bernd sind für ihn – trotz ihrer Macken – auch so etwas wie Familie. Mit ihnen pflegt er das Boule-Spiel und das gemütliche Beisammensein in ihrer Stammkneipe "Am Flachbau".

Neuem steht der behäbige Berliner reserviert gegenüber, in die Ferne zieht es ihn überhaupt nicht. Als die hochschwangere Annie ihn jedoch bittet, nach Griechenland zu fliegen, um nach ihrem leiblichen Vater zu suchen, kann sie auf Krüger zählen. Auf seiner beschwerlichen Reise zu Wasser und zu Land, über Berg und Tal lernt er die Hilfsbereitschaft der gastfreundlichen Griechen kennen. Und muss feststellen, dass sie ihm weitaus näher sind, als die eigenen Landsleute in den Aussteigerkommunen.

Fragen an Horst Krause

Paul Krüger ist ein Berliner Urgestein: harte Schale, weicher Kern.Wie viel von Horst Krause steckt in Paul Krüger?

Ich selber bin auch Berliner durch und durch. Das hier ist meine Heimat. Ich muss wie Krüger auch nicht ständig reden, kommunizieren. Darüber hinaus ist Paul Krüger aber einfach eine Rolle. Ich bin Schauspieler, Charakterdarsteller und spiele eine Rolle gerne, wenn sie für mich Potenzial bietet. Den Krüger spiele ich gerne.

In den "Krüger"-Filmen geht es ja immer auch um das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen und Mentalitäten. Wie reizvoll ist für Sie diese Konstellation?

Ich freue mich, durch die "Krüger"-Filme Länder wie Griechenland oder die Türkei kennengelernt zu haben. Auch wenn die Dreharbeiten teilweise anstrengend waren, habe ich viel vom Land gesehen, viele unterschiedliche Menschen erlebt. Privat zieht es mich aber nicht weg. Ich habe gerne meine Ruhe und bin zufrieden in meinem Berliner Bezirk. Da bin ich zu Hause.

Krüger unternimmt eine beschwerliche Reise nach Griechenland, zu Wasser und über Land. Was war die größte Herausforderung während der Dreharbeiten?

Manchmal waren die Dreharbeiten wirklich eine Odyssee. Auf den Berg, hinab ins Tal, die Hitze – in meinem Alter ist das schon eine Herausforderung, zumal ich nicht der Sportlichste bin. Die Drehs auf dem Wasser hingegen, die habe ich genossen. Das hat mich an meine Kindheit an der Ostsee erinnert. Mit Wasser hatte ich noch nie Probleme.

"Krügers Odyssee" ist eine Produktion mit zahlreichen griechischen Schauspielern und Stabmitgliedern. Wie haben Sie sich am Set verständigt?

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wenn alle am gleichen Strang ziehen, geht das. Ich hatte keine Probleme damit.

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