Diana Amft spielt Antonia "Toni" Janssen

Heidi (Margarita Broich, Mitte), ihre Tochter Antonia "Toni" (Diana Amft) und Rufus (Stephan Luca)
Diana Amft in ihrer Rolle als "Toni", zusammen mit Margarita Broich als Heidi und Stephan Luca als Rufus. | Bild: ARD Degeto / Martin Rottenkolber

Frau Amft, Toni und Rufus sind nicht nur ein Paar, sondern arbeiten auch täglich zusammen. Was, glauben Sie, braucht es, damit so ein Modell funktioniert?

Sehr viel Geduld und Verständnis füreinander. Vor allem sollte man stetig den Respekt voreinander bewahren. Es ist sicherlich eine große Herausforderung. Manche Paare geraten ja schon aneinander, wenn sie gemeinsam zwei Wochen intensiv im Urlaub verbringen. Wenn man sich entscheidet, sich tagtäglich dieser Situation auszusetzen und dann hängt sogar noch die Existenz davon ab: Chapeau.

Was geht in Toni vor, als klar ist, dass sie nicht mit Rufus, sondern mit ihrer Mutter Urlaub an der See machen wird?

Begeisterung ist jedenfalls weit entfernt... Sie kann sich das zunächst so gar nicht vorstellen, da die beiden immer wieder aneinandergeraten. Dann jedoch passiert im Urlaub eine Situation, in der man merkt, dass ihr die Mutter alles andere als egal ist – Toni möchte sie vor einem großen Fehler bewahren. Es wird in jedem Fall alles ziemlich aufregend und spannend.

Wie sähe Ihr Traumurlaub aus, wenn Sie zusammen mit Ihrer Mutter verreisen würden? Doppelzimmer oder doch lieber zwei Einzelzimmer?

So eine Reise wie bei Toni und ihrer Mutter gemeinsam an die See ist schon traumhaft schön. Da könnte ich mir viele lange Spaziergänge an der frischen Luft vorstellen, viele Gespräche. Aber definitiv getrennte Zimmer! Wobei, wenn man so darüber nachdenkt: Wenn man die Gelegenheit hat, mit der Mutter Urlaub zu verbringen, ist das doch eigentlich auch eine schöne Idee. Für Toni und ihre Mutter war es in jedem Fall eine intensive, anstrengende, aber auch zusammenschweißende Erfahrung.

Je mehr Mutter Heidi im Luxushotel aufdreht, desto weniger scheint Toni Spaß daran zu haben. Ist Toni ihre Mutter peinlich?

Stolz ist sie tatsächlich nicht auf das Verhalten ihrer Mutter. Durch die Begegnung mit Ivo dreht ihre Mutter ja so auf, dass es einem anstrengenden Teenager gleichkommt.

Können Sie sich noch daran erinnern, wann Ihnen Ihre Mutter einmal so richtig peinlich war?

Ich kann mich an peinliche Momente erinnern, aber da kann meine Mutter nicht wirklich was dafür. Wir hatten damals ein Auto, für das ich mich wahnsinnig geschämt habe. Schade eigentlich, heute wäre es wahrscheinlich ein cooler Oldtimer. Aber anstatt mich zu freuen, dass meine Mutter mich und meine Freundin das eine oder andere Mal abgeholt hat, musste meine arme Mutter immer um die Ecke parken, damit niemand sieht, in welches Auto wir steigen. Sorry Mama, das war fies von mir.

Sie haben in Travemünde in bester Strandlage gedreht. Konnten Sie trotz Arbeit auch etwas die Seeluft genießen?

Ja, auf jeden Fall. Täglich. Es war wirklich traumhaft. Man hatte morgens schon auf dem Weg zum Set die frische Seeluft, dann wurde natürlich auch viel außen gedreht, und wenn mal Innenaufnahmen in dem wunderschönen Strandhotel gedreht wurden, gab es ja auch die Pausen, die man bei schönster Seeluft draußen genießen konnte.

Im Film liefern sich Toni und Heidi viele pointierte Wortgefechte. Gab es zwischen Ihnen und Ihrer Kollegin Margarita Broich auch abseits vom Dreh viel zu lachen?

Ja, absolut. Ich war ja schon beim ersten Teil in Margarita schockverliebt. Der Humor passt einfach. Ich denke mal, dass es sich auch im Ergebnis widerspiegelt. Ich habe dermaßen Spielfreude wenn ich mit ihr zusammenarbeite, und tatsächlich gibt es auch nach Feierabend die eine oder andere Anekdote, über die wir Tränen lachen können.

Ist Ihnen eine Szene ganz besonders in Erinnerung geblieben?

Es gibt eine Montagesequenz, in der Toni alleine einen Bootsausflug macht. Das war ein so besonderer Tag für mich, an dem ich immer wieder daran denken musste, wie dankbar ich doch für diesen Beruf bin, dass ich so tolle Sachen erleben darf. Wir hatten tatsächlich auch einen Kapitän, der beruflich Touristenfahrten macht, und wir haben während der Dreharbeiten einen wunderschönen Ausflug erleben dürfen.

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