Fragen an Christoph M. Ohrt als Karl Leitner

Karl (Christoph M. Ohrt, v. l. n.), Florian (Matthi Faust) und Georg (Thomas Unger) fassen einen gemeinsamen Plan.
Karl, Florian und Georg fassen einen gemeinsamen Plan. | Bild: ARD Degeto / Arvid Uhlig

In Ihrer Rolle als Sozialarbeiter Karl liegen Ihnen die beiden traumatisierten Flüchtlingskinder sehr am Herzen. Hatten Sie schnell einen Draht zu den jungen Darstellern Mohsen und Mouaataz Al Ramadan?

Ja, das geht bei mir wirklich schnell, denn ich habe ja zwei fast erwachsene Kinder und kenne mich ein wenig mit deren Stimmungen und Problemen aus. Die beiden jungen Kollegen waren wirklich großartig!

Durch den Kontakt mit den Pferden taut der kleine Mohammed zum ersten Mal auf.Worin liegen Ihrer Meinung nach die Fähigkeiten von Tieren, so dass sie erfolgreich für Therapien eingesetzt werden können?

Es ist ja bekannt, dass Tiere oftmals die besseren Therapeuten sind. Tiere geben ihre Zuneigung und Liebe in Gänze, ungefiltert und pur. Sie sind nicht berechnend, nicht lösungsorientiert, sondern neugierig und voller Empathie. Bei Körperbehinderten wird seit Jahrzehnten sehr erfolgreich die Reittherapie eingesetzt, denn Pferde sind sehr sensibel und können gut unterscheiden, ob da jemand Hilfe sucht oder unsichere Befehle auf ihrem Rücken gibt.

Der zermürbende Streit zwischen den Leitner-Brüdern gefährdet die Existenz des Familienhofs, bis sich schließlich auch Karl einmischt und ihnen die Meinung sagt.Wie gut eignen Sie sich selbst als Streitschlichter?

Das kann man ja von sich selbst immer schlecht sagen! Ich bin ein guter Zuhörer und versuche immer, beide Seiten zu verstehen. Ob ich allerdings als Mediator taugen würde, müssen andere beurteilen.Wenn ich Freunden helfen kann, dass ein Streit nicht eskaliert,freue ich mich, würde mich aber niemals ungefragt einmischen.

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