Fragen an Nadja Sabersky als Mila Leitner

Mila (Nadja Sabersky) versteht ihren Vater Florian (Matthi Faust) nicht mehr.
Auch Mila versteht ihren Vater Florian nicht mehr. Sie versucht, ihn zur Besinnung zu bringen. | Bild: ARD Degeto/Westside Film / Arvid Uhlig

Im Familienstreit der Leitners entwickelt sich Mila zur engagierten Vermittlerin.Woher nimmt sie ihre Stärke angesichts des Gefühlschaos’ um sie herum?

Mila ist mittlerweile eine selbstständige Frau. Sie hat ihr eigenes unabhängiges Leben und damit einen gewissen Abstand zu der gesamten Familiensituation und weiß sich abzugrenzen. Ansonsten denke ich, dass Mila grundsätzlich eine starke, selbstbewusste Frau ist, da sie sehr behütet aufgewachsen ist und einen liebevollen Umgang mit ihrer Familie hat. Zudem hat ihr das Leben nahe der Natur immer viele Möglichkeiten gegeben, sich auszuprobieren, sei es beim Paragliding, Reiten, Betreuen von Ferienkindern ... Und das Tanzen gibt ihr großes Selbstvertrauen!

Miteinander reden ist wichtig bei einem Streit – sagt Mila immer wieder.Wie sehen Sie das – was ist die beste Strategie, um sich wieder zu versöhnen?

Ich bin mir sicher, es kommt entscheidend darauf an, wie man miteinander kommuniziert. Meine Strategie ist es, meine eigenen Bedürfnisse zu äußern und die damit verbundenen Wünsche und Sehnsüchte. Nicht mein Gegenüber anzuklagen und zu beschuldigen, sondern zu erklären,was das Verhalten des anderen in mir auslöst.Das Ganze in einem friedlichen und respektvollen Umgang. Trotzdem erfordert das aber natürlich ein Gegenüber, das bereit sein muss für das Gespräch und gemeinsame Lösungen. Ich glaube, diese Bereitschaft kann gefördert werden, wenn man Verständnis für sein Gegenüber zeigt – was manchmal auch echt Überwindung kosten kann. Grundsätzlich finde ich es wichtig, sich nach einem Konflikt auch erstmal Zeit zu geben, um die Gedanken zu sortieren und sich emotional zu beruhigen. Manchmal helfen auch einfach Blumen und in den Arm nehmen ...

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