Fragen an Thomas Unger als Georg Leitner

Georg (Thomas Unger) spricht sich mit seinem Bruder aus.
Eine noch härtere Nuss ist ausgerechnet Georgs Bruder: Florian will verhindern, dass Georg ihn ausbezahlt und den Hof als Alleinerbe fortführt.  | Bild: ARD Degeto/Westside Film / Arvid Uhlig

Was war für Sie das Besondere an den Dreharbeiten zu den beiden neuen Filmen?

Da fällt mir vieles ein:Wir hatten dieses Jahr unglaublich schöne Motive, z.B. die idyllische "Bienen-Alpe" mit den lustigen Laufenten, die Mittagsalpe, die von tollen Menschen bewirtschaftet wird. Der Sommer war grandios – kein einziger Drehtag musste aufgrund des Wetters umdisponiert werden. Und mein persönliches Highlight neben vielen scḧonen Szenen mit meinen Kollegen war das Traktorfahren auf dem "Leitnerhof". Ich glaub`, da kamen meine Gene durch! Meine Vorfahren waren allesamt Bauern aus Niederbayern bzw. aus der Oberpfalz.

Georg will dringend seine und die Zukunft des Familienhofs regeln, doch sein Bruder Florian taucht ab und lässt nicht mit sich reden. Sie haben selber eine Schwester. Kommen Ihnen solche Situationen bekannt vor?

Meine Schwester und ich haben einen relativ großen Altersunterschied, weshalb wir phasenweise kein großes Interesse aneinander hatten. Inzwischen jedoch ist sie eine der wichtigsten Personen in meinem Leben, mit der ich mich wahnsinnig gerne zu den unterschiedlichsten Fragen aus allen Spektren des Lebens auseinandersetze.

Bei Marie muss Georg immer wieder um seine Position als Fritzis Vater kämpfen. Sie sind selber Vater:Wie stimmen Sie sich mit Ihrer Frau ab, wenn sie in Erziehungsfragen unterschiedlicher Meinung sind?

Meine Frau und ich sind grundverschiedene Menschen, haben aber sehr ähnliche Werte. Das hilft bei der Erziehung von Kindern enorm. Darüberhinaus ist es ja eh wertvoll für Kinder, wenn sie so früh wie möglich verinnerlichen, dass verschiedene Menschen verschiedene Meinungen haben können, die nebeneinander existieren dürfen.Wenn es in derWelt weniger darum gehen würde,wer Recht hat und mehr darum,wie wir gut miteinander leben können, wären wir heute an einem anderen Punkt.

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