Fragen an Florentin Will

Ein vielversprechender Anfang: Armin (Francis Fulton-Smith, re.) und „Nesthocker“ Hendrik (Florentin Will) spielen Feuerwehr.
Ein vielversprechender Anfang: Armin und "Nesthocker" Hendrik spielen Feuerwehr. | Bild: ARD Degeto / Willi Weber

Sie sind vor allem auch als Comedian bekannt und spielen jetzt Hendrik, den "Monster-Sohn“. Macht es Spaß, vor der Kamera so richtig fies zu sein?

Klar, der Bösewicht ist immer die interessanteste Rolle, und als Hendrik zwischen dem perfekten Sohn vor der Mutter und dem unausstehlichen Ekel vor dem Neuen hin- und herzuwechseln, hat schon großen Spaß gemacht.

Haben Sie in Ihre Rolle auch noch eigene Ideen einbauen können?

Die Figur war stimmig und passte gut in das Drehbuch, von daher war das gar nicht nötig.

"Der Nesthocker" ist eine bitterböse Komödie mit teilweise schon Psychothriller-Elementen. Wie war die Stimmung am Set, und wie haben Sie sich mit Ihrem Kontrahenten Francis Fulton-Smith jenseits der Kamera verstanden?

Francis hat die Stimmung in jeder Drehpause aufgelockert, somit blieb die Gehässigkeit zum Glück ausschließlich vor der Kamera.

Mit 27 Jahren genießt Hendrik immer noch das "Hotel Mama". Wie denken Sie über so jemanden?

Das finde ich völlig in Ordnung, da geht jeder seinen eigenen Weg.

Wie groß sind Ihre eignen "Nesthocker"-Qualitäten? Wie haben Sie sich selbst von Ihren Eltern abgenabelt?

Als dritter Sohn hat man viele Freiheiten und wird von den Eltern nicht so vereinnahmt wie die ersten Kinder. So hatte ich schon früh viel Freiraum und bin mit 20 von Zuhause fürs Studium ausgezogen.

Wenn Sie selber mal Vater eines Sohnes werden, wie würden Sie reagieren, wenn er ähnliche Ambitionen entwickeln würde wie Hendrik?

Da Hendrik ja der Vater fehlt und er deswegen auch so an seiner Mutter hängt, ist das schwer zu beantworten. Ich würde versuchen, ihm deutlich zu zeigen, dass die Mutter nicht ihm alleine gehört und er nicht für das Glück seiner Mutter sorgen muss.

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