Fragen an Francis Fulton-Smith

Armin (Francis Fulton-Smith) sucht die Frau fürs Leben.
Armin sucht die Frau fürs Leben. | Bild: ARD Degeto / Willi Weber

Schon in der ersten Filmszene sind Sie kaum wiederzuerkennen – wieviel Spaß hat Ihnen die Rolle des schüchternen Armin gemacht?

Es erfordert stets allerhöchste Konzentration und Präzision, Rollen glaubhaft zu erarbeiten und umzusetzen. Die Königsdisziplin ist hierbei die Komödie. Es gilt pointiert zu spielen, ohne ins Klischee abzurutschen. Timing ist alles! Die Reise besteht darin, sich Zeit zu lassen und sich komplett zurückzunehmen, um der neuen Figur allen Raum zu geben, den sie braucht, um sich zu entfalten.

War es eher schwierig, sich in jemanden wie Armin hineinzuversetzen, oder fiel es Ihnen leicht, Zugang zu ihm zu finden?

Je weiter die Figur von einem selbst entfernt ist, desto schwieriger ist es, sie zum Leben zu erwecken. Wenn sie jedoch aufblüht, ist es ein magischer Moment der Verwandlung und bereitet großen Spaß, sich ihr ganz hinzugeben.

Armin lebt mit fast 50 Jahren mit seiner Mutter zusammen – ist er nicht auch so eine Art "Nesthocker"?

Armin ist nach dem Scheitern seiner Beziehung wieder bei seiner Mutter eingezogen und hat dann den Absprung verpasst. Er würde sich selbst nie als Nesthocker bezeichnen.

Armin hat offenbar sein Leben lang zurückgesteckt – kennen Sie selbst auch Situationen, in denen Sie geschwiegen haben, obwohl Sie innerlich explodiert sind?

Vermutlich kennt jeder Mensch solche Momente.

Im Film jagt Hendrik Ihnen bzw. Armin mitunter Angst ein, wie haben Sie sich am Set mit Florentin Will verstanden?

Exzellent! Es war ein großer Spaß, mit allen Kolleginnen und Kollegen auf höchstem Niveau arbeiten zu können. Die Redaktion, die Produktion und unsere Regisseurin Franziska Meyer Price haben Mut bewiesen und ein großartiges Ensemble zusammengestellt.

"Nesthocker" – das große Thema im Film: Wann sind Sie selbst flügge geworden und bei Ihren Eltern ausgezogen?

Ich bin, streng genommen, mit zehn Jahren von zu Hause ausgezogen, als ich ins Internat kam. Seither bin ich stets gerne zu Besuch.

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