Fragen an Philipp Danne

Jonas (Philipp Danne) berichtet Emilia (Lisa Tzschirner) von dem Unfall des Architekten Wegener und den weiteren Sabotageakten im Nationalpark und hat eine Vermutung.
Jonas berichtet Emilia von dem Unfall des Architekten Wegener und den weiteren Sabotageakten im Nationalpark und hat eine Vermutung. | Bild: MDR/ndF / Tom Schulze

Herr Danne, für Ihre Rolle als Ben Ahlbeck in "In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte" haben Sie sich mit Betroffenen ausgetauscht, die eine Prothese tragen. Haben Sie sich für die Rolle des Jonas Waldek auch besonders vorbereitet?

Auf jeden Fall. Zum Glück musste ich nicht lange überlegen, wie ich das anstelle. Mir war klar, dass ich Jonas‘ Persönlichkeit und Charakter im Wald finden werde. Also bin ich viel in der Natur gewesen und habe mich auch ein bisschen in die Thematik eingelesen. Zum Beispiel: Wie kommunizieren Bäume miteinander oder wie verhalten sich wilde Wölfe etc.. Außerdem habe ich mich mit Nationalpark-Rangern getroffen und die haben mir netterweise ihren Berufsalltag nähergebracht. Darüber hinaus gab es eine Menge Sport, ich bin geklettert und habe meine Ernährung umgestellt. Ich sehe Jonas einfach ein bisschen drahtiger als den Arzt Ben, den ich bei "Die jungen Ärzte" spiele. Im Zuge dieser Vorbereitung sind es am Ende auch tatsächlich zwölf Kilo Körpergewicht weniger geworden.

Welche Eigenschaft Ihres Filmcharakters "Jonas Waldek" hat Sie besonders angesprochen?

Seine Ruhe. Ich bin ein Stadtkind und in meinem Leben passiert eigentlich immer irgendetwas. Jonas‘ Leben kann zwar auch ereignisreich sein, gerade zu der Zeit, als wir ihm in den Filmen begegnen, aber sein Fokus und sein Zentrum liegen in den ruhigen Wäldern, Lichtungen und Bergspitzen des Nationalparks. Dort schöpft er seine Kraft und tankt auf. Das als Basis für seinen Charakter anzunehmen, hat mir gut gefallen.

Gibt es Ähnlichkeiten zwischen Ihnen persönlich und Ihrer Figur "Jonas Waldek"?

Ja, einige. Ich hoffe, auch von mir sagen zu können, dass ich das Herz am rechten Fleck habe. Jonas sind seine Mitmenschen, seine Familie und Freunde sehr wichtig und er würde eine Menge dafür tun, um ihr Wohlergehen sicherzustellen – darin zum Beispiel ähneln wir uns sehr.

Was war Ihr schönstes Erlebnis während der Dreharbeiten?

Da gab es viele. Ich habe es zum Beispiel sehr genossen, mit einem so tollen Kollegen und Schauspieler wie Matthias Brenner tagelang in einem Bergwerk zu drehen. Wir sind uns da unter der Erde ordentlich angegangen und hatten starke Szenen zu spielen. Aber auch als meine Frau Viktoria mich besucht hat und quasi auf Anhieb Freundschaft mit dem sonst so vorsichtigen und scheuen Wolf geschlossen hat, stand ich mit offenem Mund im Wald. Rückblickend hatte ich einfach eine super Zeit mit Top-Kollegen. Sollte sich mir nochmal die Gelegenheit bieten, mit dem Ranger-Jeep über die Landwege und Bergstraßen der Sächsischen Schweiz zu fahren, findet man zu 100 Prozent ein breites Lächeln in meinem Gesicht.

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