Frank Kessler als Specki

Keine Vernissage heißt Pleite! Specki (Frank Kessler) möchte seiner Schwester Eddi (Silke Geertz) helfen.
Keine Vernissage heißt Pleite! Specki möchte seiner Schwester Eddi helfen. | Bild: ARD Degeto / Britta Krehl

Specki ist einer der vielen kollegialen Müllwerker rund um "Käpt’n" Werner Träsch. Was mögen Sie an Ihrer Figur?

Specki ist für mich ein "Malocher" mit dem Herz auf dem rechten Fleck, einer, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Er fügt sich wunderbar in die Truppe ein und hat mindestens dreißig Berufsjahre auf dem Buckel. Die Kollegen lieben ihn, und man ist gerne in seiner Nähe. Viele wundern sich, warum er immer einen Fächer mit sich rumträgt. Aber stehen Sie mal im Sommer bei 38 Grad vor „dem Bunker“ (der Müllverbrennung) und halten die Nase in die Luft! Da hat Specki ganz einfach sein Lieblingsparfüm auf dem Fächer gesprüht, gesehen bei der Folge „Kassensturz“. Diese Mülljungs sind wirklich eine ganz besondere Truppe. Ich bin voller Hochachtung vor diesem Berufsstand und liebe dieses Projekt!

Specki trifft nach langer Zeit seine Schwester Eddi wieder, die er immer sehr bewundert hat. Warum hatten die beiden so lange keinen Kontakt?

Specki fühlte sich immer hinter seiner Schwester zurückgestellt. Die Familie hat Eddi vieles ermöglicht, während er der Bodenständige war - das nagte sehr an ihm. Und wie das Leben so spielt: Man geht seine eigenen Wege, die gemeinsamen Momente mit Eltern, Bruder und Schwester verblassen. Irgendwann ruft man nicht mehr an und sieht sich nicht mehr. Eigentlich sehr schade in Zeiten, in denen Kommunikation so unkompliziert geworden ist.Wie waren die Dreharbeiten mit den "Drei von der Müllabfuhr"?

Was treibt Specki im sechsten Film um?

Es geht nicht nur um "Ist das Kunst oder kann das weg" – ein Satz, den ich persönlich schon immer cool fand – sondern ums Suchen und Finden, ganz besonders in der Geschichte von Specki und Eddi. Wie oft ist es jedem von uns schon passiert, dass wir Dinge weggeworfen haben, die sich dann plötzlich als sehr wichtig oder sehr wertvoll herausstellten? So ergeht es auch Specki: Er trifft seine Schwester durch einen unglaublichen Zufall wieder und bekommt dadurch die Chance, sich einzugestehen, dass alles ein großes Missverständnis war. Darum geht es: Es gibt immer eine zweite oder dritte Chance, Dinge klarer zu sehen und sie zu ändern. Man muss es nur zulassen.

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