Jörn Hentschel als Ralle Schieber

V. li. n. re.: Werner (Uwe Ochsenknecht), Tarik (Aram Arami), Ralle (Jörn Hentschel) und Felsenhain (Martin Brambach) kümmern sich um Luna (Carolin Garnier).
V. li. n. re.: Werner, Tarik, Ralle und Felsenhain kümmern sich um Luna. | Bild: ARD Degeto / Britta Krehl

Ralle und Tarik nehmen die junge Obdachlose Luna vorübergehend auf ihrem Hausboot auf. Warum setzen die beiden sich so sehr für ein fremdes, junges Mädchen ein, das sie gar nicht kennen?

Obdach ist ein Menschenrecht, überall für jeden. Luna braucht Hilfe und ein Dach über‘m Kopf. Tarik und Ralle helfen in der Not, bis eine feste Unterkunft gefunden wird. Vielleicht haben sie eine Ahnung davon, wie es sein kann, plötzlich auf der Straße zu landen und finden das furchtbar, ganz besonders für einen so jungen Menschen. Nach und nach erfahren sie mehr über Luna. Was bringt Menschen dazu, ihre Nächsten aus dem Nest zu treiben? Für alle stellt sich die Frage, was Familie bedeutet und wie übermächtig Konventionen, Religion, Denken und falsch verstandene Ehre sind.

Ralle ist ein großer Kunstliebhaber und kennt sich sehr gut aus. Dennoch unterläuft ihm im sechsten Film ein echter Schnitzer. Wie konnte es dazu kommen?

Tja, jeder macht mal Fehler …

Wie viel von Ralle steckt in Jörn Hentschel?

Ganz viel von mir ist in Ralle – und ich bin trotzdem jemand anderes. Es gibt tatsächlich einen gravierenden Unterschied – die am Film beteiligten kennen ihn – aber den sollte ich besser nicht verraten.

Ein Jahr Corona-Pandemie. Welche Erkenntnisse haben Sie in dieser Zeit gewonnen?

Naja, es ist noch nicht vorbei, da ziehe ich noch keine Bilanz. Vielleicht das: Die Sorge des einen ist nicht unbedingt die des anderen. Eine Gemeinschaft funktioniert nur dann, wenn wir füreinander Verständnis aufbringen. Wir sollten uns nicht anmaßen, über den anderen zu urteilen, solang wir nicht in seinen Schuhen gelaufen sind.

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