Die Darsteller über ihre Rollen

Rebecca Immanuel über Vera Mundt

Die neue Versorgungsassistentin Vera Mundt (Rebecca Immanuel) arbeitet für Dr. Chris Wegner (Simon Schwarz).
Rebecca Immanuel in ihrer Rolle als Vera Mundt. | Bild: ARD Degeto / Hardy Spitz

Es ist einiges im Gange im Hause Mundt. Wie sagt man so schön: Ein Unglück kommt selten allein. Vera wird emotional vor schwierige Situationen gestellt. Menschen, die ihr nahestehen, enttäuschen sie, und daran hat sie ordentlich zu knabbern. Spannend wird es, zu erfahren, wie Vera damit umgeht. Nur so viel: Vera wäre nicht Vera, wenn sie letztlich nicht gestärkt aus die- ser emotionalen Talfahrt hervorginge ...

Simon Schwarz über Dr. Chris Wegner

Chris (Simon Schwarz) vor seiner neuen Praxis- wie geht es jetzt mit Vera weiter?
Simon Schwarz in seiner Rolle als Dr. Chris Wegner. | Bild: ARD Degeto / Hardy Spitz

Dr. Wegners persönliches Interesse an Vera Mundt ist nicht von der Hand zu weisen. Er hat sich beruflich mit ihren Eigenheiten arrangiert, ihre Alleingänge halten sich in Grenzen – es läuft gut! Und privat? Es gefällt ihm natürlich nicht, dass Vera Mundt mit Dr. Henning Maurer anbandelt. Er weiß das zu verhindern – und ist von seinem durchaus fragwürdigen Tun wohl letztlich selbst ein bisschen überrascht.

Tom Böttcher über Paul Mundt

Für Paul (Tom Böttcher) ist Claire (Kristin Suckow) die erste große Liebe.
Tom Böttcher in seiner Rolle als Paul Mundt. | Bild: ARD Degeto / Hardy Spitz

Paul ist ein reflektierter Mensch, der seine Familie liebt und gut in Mathe ist. Als über seinen Kopf hinweg die Entscheidung getroffen wurde, in die Eifel zu ziehen und sein Leben in Berlin zurückzulassen, fühlte er sich hintergangen und rebellierte, inzwischen ist er aber in Monschau angekommen. Als er sich auf eine One-Night-Stand mit einer schönen Unbekannten einlässt, hat er zunächst keine Ahnung, dass sie seine Lehrerin ist. Doch auch dann bricht er die Affäre nicht ab, im Gegenteil: Er entwickelt starke Gefühle für sie. Für mich als Schauspieler war diese Entwicklung auf emotionaler Ebene sehr interessant. Pauls Zerrissenheit spiegelt sich darin, und auch seinen tiefer Wunsch nach Anerkennung und Liebe.

Christina Hecke über Franziska Loer, Episodenhauptrolle in "Aufbruch"

Christina Hecke) mit ihrer Tochter Finja (Greta Kasalo).
Christina Hecke in ihrer Rolle als Franziska Loer. | Bild: ARD Degeto / Hardy Spitz

Franziska ist eine alleinerziehende, moderne und liebevolle Mutter zweier wunderbarer Mädchen, die ihren Job als Fotografin liebt und dabei immer auf das Mögliche und Gute ausgerichtet ist. Geht nicht – lässt sie nicht zu! Sie ist ausgesprochen gut im Management der Balance aus Familie und Beruf, das ist ihre Natur – bis sie nun über eine lange Strecke körperlich angeschlagen dem Ganzen nicht mehr Stand zu halten droht. Ihr wachsen alle Aufgaben über den Kopf. Ihr Selbstanspruch, keine Schwäche zeigen zu wollen und trotz ständiger Schmerzen und unaufhörlicher Überlastungssymptome immer noch an der "alten Kraft" festhalten zu wollen, belastet nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Kinder bis an die Grenzen.

Für mich war es wichtig, das Ausmaß der Illusion von "niemals Schwäche zu zeigen" ehrlich zu verkörpern. Es ist zerstörerisch zu glauben, man müsse immer alles alleine schaffen. Um Hilfe zu bitten sei Schwäche – diesem Glaubenssatz sind wahnsinnig viele Frauen wie Männer erlegen. Und das ernst zu nehmen und auf die Folgen dieser selbstauferlegten Härte hinzu- weisen, bzw. im Verlauf zu zeigen, wie heilsam ein aufrichtiges Sein mit sich selbst und dem Umfeld ist – egal was andere denken –, das hat mich diese Rolle gestalten lassen.

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