Fragen an Dennenesch Zoudé

Emi (Dennenesch Zoude, re.) kümmert sich um die Deesha (Kimaya Cortot), die Tochter ihrer Nachbarin Tania die nach einem Verkehrsunfall schwer verletzt im Krankenhaus liegt.
Dennenesch Zoude in ihrer Rolle als Emi | Bild: ARD Degeto/Tivoli Film / Diensen Pamben

Nach einem Jahr sind Sie für "Die Inselärztin" nach Mauritius zurückgekehrt. Was war Ihr erster Eindruck bei der Ankunft? Gab es Begegnungen, auf die Sie sich besonders gefreut haben?

Es fühlte sich alles sehr vertraut und schön an, denn die Umgebung und das Team auf Mauritius waren größtenteils dasselbe wie letztes Jahr. Klar habe ich mich auf meine Kollegen wie Anja Knauer und Tyron Ricketts gefreut. Auslanddrehs sind immer sehr besonders.

Emi ist zur Restaurantchefin des Hotels befördert worden, ein Job, der ihr viel abverlangt. Gleichzeitig kümmert sie sich aber auch aufopferungsvoll um ihre Freunde und ist stets um ihr Wohlergehen bemüht. Was ist Emis Antrieb? Und müsste sie mehr auf sich selbst achten?

Was ich an der Rolle Emi mag ist, dass wir durch sie mehr über die Inselbewohner Mauritius’ erfahren. Sie ist eine Einheimische, und mit ihr bekommen wir einen guten Einblick in die dortige reale Welt, fernab von Hotel und Glamour. Emi liebt Menschen und hat großen Respekt vor dem Leben. Außerdem ist sie ein Familienmensch. Sie ist gut vernetzt und hat ein intaktes Privatleben. Wäre da nicht die eine kleine Schwäche: Sie ist verliebt in jemanden, der es (noch) nicht weiß. Gleichzeitig reizt mich persönlich die Freundschaft zwischen Emi und Filipa: Wie zwei Frauen sich, mit sehr unterschiedlichem Background, eigenständig, humorvoll und empathisch, auf Augenhöhe begegnen.

Emi und Mike kommen sich in den neuen Filmen von "Die Inselärztin" langsam näher – obwohl es Emi nicht leicht fällt, ihre Gefühle zu zeigen. Wovor hat sie Angst?

Emi hat keine Angst, Gefühle zu zeigen, aber sie ist eine stolze Frau und eher traditionell. Sie möchte, dass der Mann den ersten Schritt macht.

Letztes Jahr haben Sie sich Ihrer Wasserphobie gestellt, sind sogar mit Delfinen geschwommen. Haben Sie sich weiteren Herausforderungen gestellt? Freuen Sie sich mittlerweile vielleicht sogar auf das Meer...?

Das habe ich in der Tat. Ich suche immer wieder nach neuen Herausforderungen. Das ist ja das Schöne an meinem Beruf. Dieses Jahr werde ich höchstwahrscheinlich meinen Segelschein machen.

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