Hannes Wegener als Sönke Hansen

Wie ein Geschenk des Himmels erscheint, als Haukes „verlorener“ Sohn Sönke (Hannes Wegener) überraschend wieder auftaucht.
Sönke wäre sogar bereit, sein Pilotenleben im fernen Sibirien mitsamt eigener Fluglinie zum Wohle der Familie aufzugeben.  | Bild: ARD Degeto

Hannes Wegener als Sönke Hansen

Sönke Hansen sucht das Abenteuer. Als großer Bruder fühlt er sich nach seiner Heimkehr aus Sibirien nicht nur für den Flugplatz des Vaters, sondern auch für Swantje verantwortlich. Er versucht, ihr bei der Bewältigung ihrer Flugangst zu helfen und hat mit dem Familienbetrieb einiges vor. Doch die Vergangenheit lässt Sönke nicht los und bald ist er selbst auf Unterstützung angewiesen.

Fragen an Hannes Wegener

Sönke ist ein unsteter Typ und gerade erst aus Russland zurückgekehrt. Welches Verhältnis haben der Draufgänger Sönke und sein Vater Hauke?

Die Welt seines Vaters ist Sönke zu klein. Und dennoch ist sie sein Rettungsanker. Ohne viele Worte und Erklärungen fühlt sich Sönke bei seinem Vater geliebt und als toller Bursche anerkannt. Hier kann er auftanken von Entscheidungen, ohne sich rechtfertigen zu müssen.

Der Flugplatz scheint für drei Hansens zu klein zu sein. Warum fällt es Sönke und Swantje so schwer, auf dem heimischen Flugplatz zusammenzuarbeiten?

Beide haben sehr unterschiedliche Vorstellungen vom Leben und kennen sich von Grund auf … da knallt es ständig. Hinzu kommt, dass der Flugplatz kein Selbstläufer ist und alles, was dran hängt, viel Arbeit bedeutet. Freiheit findet immer nur in der Luft statt, zwischen Start und Landung. Und bei den Strecken ist die Freiheit der Geschwister ziemlich begrenzt. Swantje hat außerdem viel Zeit, Arbeit und Hingabe in den Flugplatz gesteckt, während Sönke in Sibirien unterwegs war und seinen Abenteuern nachging. Das kann man schon als ungerecht empfinden.

Warum bemüht sich Sönke trotz aller Reibereien, das Verhältnis zu seiner Schwester zu kitten? Wie wichtig ist ihm die Familie?

Die Familie ist sein Heimathafen. Wenn du lange im Ausland bist, immer der Fremde, latent entwurzelt, dann ist das kräftezehrend. Sönke ist ein Seiltänzer im Leben. Sibirien hat für ihn nicht das gehalten, was er sich versprochen hat und durch ein paar Fehlentscheidungen ist er vom Seil gefallen. Aber wo kann man besser regenerieren als im Schoß der Familie? Sönke ist harmoniebedürftig. Seine Schwester ist ihm wichtig. Er hat sie damals im Stich gelassen mit allem, um rauszukommen aus der Enge ihres Lebens und die Welt zu atmen. Sie hat währenddessen alles gestemmt. Das belastet die Situation. Beide können nicht aus ihrer Haut. Dass Sönke nicht nur Gutes im Gepäck aus Sibirien mitbringt, macht die Sache nicht einfacher. Damit die Dinge nicht eskalieren, muss Sönke sich beweisen und Swantjes Vertrauen zurückgewinnen.

Sind Sie vor dem Dreh schon einmal in einem Kleinflugzeug unterwegs gewesen? Wie haben Sie sich auf Ihre Rolle als Pilot und auf die Flugszenen vorbereitet?

Vor dem Dreh habe ich noch nie in einem Kleinflugzeug gesessen. Sobald wir am Flugplatz mit den Filmaufnahmen begannen, haben sich die örtlichen Piloten sehr hingebungsvoll darum bemüht, uns zu schulen. Das lief parallel. Als Bonus saß ich mit einem Kunstflieger im Cockpit und war Teil einer Flug-Choreografie, die es in sich hatte - mit Looping, Schrauben etc. Ich kann sagen: Ich habe das Flugzeug selbst auf der Landebahn manövriert und in der Luft Erfahrungen gesammelt, mit denen man ein Kleinflugzeug auf Kurs halten kann. Alles lief immer super professionell und unter der permanenten Kontrolle sehr erfahrener Fluglehrer und Piloten ab. Ich habe mich absolut sicher gefühlt.

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