Zum 80. Geburtstag von Christiane Hörbiger

Lilo (Christiane Hörbiger, Mitte) ist nach einer Augen-OP vorübergehend auf Hilfe angewiesen. Ihre Chefredakteurin Angela (Jasmin Gerat, 2. v. li.) bringt sie deshalb zu ihrem Sohn Ruben (Sebastian Bezzel) in sein Ingenieurbüro und platzt in eine Besprechung mit seiner Kollegin Amanda (Katja Danowski,  li.) und Tobi (Frithjof Gawenda, re.).
Lilo ist nach einer Augen-OP vorübergehend auf Hilfe angewiesen. Ihre Chefredakteurin Angela bringt sie deshalb zu ihrem Sohn Ruben in sein Ingenieurbüro und platzt in eine Besprechung mit seiner Kollegin Amanda und Tobi. | Bild: ARD Degeto / Marion von der Mehden

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen, erinnert an die gute Tradition im Ersten, die runden Geburtstage von Christiane Hörbiger mit einer Reihe an Spielfilmen oder Themenabenden zu würdigen.

»Wie wäre der Geburtstag von Ihnen, liebe, verehrte Christiane Hörbiger besser zu begehen als mit einem neuen Film?! ‚Einmal Sohn, immer Sohn‘ bestätigt, was wir alle schon längst wissen: Sie sind unvergleichlich und unerreicht. Vielen Dank für Ihre nicht nachlassende Leidenschaft für diesen Beruf und Ihre Intensität, mit der Sie, liebe Frau Hörbiger, Ihren Figuren eine enorme, innere Haltung verleihen und damit nicht nur Ihrem Publikum eine große Freude machen. Ihr Geburtstagspaket im Ersten ist geschnürt: Drei weitere Filme im direkten Umfeld des 13. Oktobers werden wir zeigen und auf weitere freue ich mich nicht allein, sondern ihre große Fangemeinde mit mir.«

Christine Strobl, Programmgeschäftsführerin ARD Degeto, freut sich über diesen wunderbaren Geburtstagsfilm und blickt auf die langjährige Zusammenarbeit der ARD Degeto mit Christiane Hörbiger produziert.

»Seit Jahrzehnten beglücken Sie Ihr Publikum und uns mit starken Filmen. Die Vielfalt Ihres Rollenprofils, die Sie allein in unseren Filmen verkörpert haben, ist beeindruckend: Von der entzückenden Komödie "Alpenglühen", in der Sie gemeinsam mit dem unvergessenen Götz George begeisterten, über gesellschaftskritische Filme wie "Auf der Straße" , in der Sie eine Obdachlose verkörperten, "Wie ein Licht in der Nacht" als Alkoholabhängige oder in dem berührenden Drama "Die letzte Reise", bis hin zu den großen Literaturverfilmungen wie Dürrenmatts-Klassiker "Der Besuch der alten Dame" oder Pavel Kohouts "Die lange Welle hinterm Kiel" mit Veronica Ferres und Mario Adorf an Ihrer Seite. Nun freue ich mich persönlich sehr, dass wir mit der Komödie "Einmal Sohn, immer Sohn" den Zuschauern einen wunderbaren Geburtstagsfilm im Ersten präsentieren können. Wir danken Ihnen für Ihre Verbundenheit mit der ARD Degeto und freuen uns auf viele weitere Produktionen mit Ihnen!«

Mario Adorf ist in der Komödie "Einmal Sohn, immer Sohn" in einer großen Gastrolle zu sehen. Er spielt den in Hamburg hoch angesehenen Architekten Roland Hartwig, mit dem Lilo Maertens früher einmal liiert war. Mit Mario Adorf stand Christiane Hörbiger unter anderem für den Film "Die lange Welle hinterm Kiel" vor der Kamera.

»Für mich war es ein Vergnügen, eine Ehre, ein Geschenk, ein zweites Mal neben der großen alten Dame des deutschen und österreichischem Films auftreten, ein reines Vergnügen sie als große, unglaublich vielseitige Komödiantin bewundern zu dürfen.«

Suzanne von Borsody spielte im letzten Jahr Christiane Hörbigers Tochter in dem Drama "Die letzte Reise".

»Dass ich mit Dir, liebe Christiane, ‚Die letzte Reise‘ drehen konnte, hat mich sehr gefreut. In ‚Der Major und die Stiere‘ unter der Regie meines Großvaters Eduard gabst Du Dein Debüt, mit meinem Vater spieltest Du in ‚Der Meineidbauer‘ – und nun durfte ich durch den Dreh mit Dir diese Familientradition weiterführen.«

Friedrich von Thun stand ebenfalls mehrfach mit Christiane Hörbiger vor der Kamera.

»Ich erinnere mich noch gut an einen Deiner Geburtstage vor langer Zeit, den wir mit Gerhard im Prater gefeiert haben. Wir waren mitten in den Probe zum ‚Konzert‘. Damals habe ich deine Präzision bewundern gelernt, Deinen Humor, Deine Klugheit. Du warst und bist für mich immer die – in gutem Sinne – österreichische Grande Dame, eine ‚citoyenne du monde‘.«

Veronica Ferres würde sich geehrt fühlen, noch einmal mit Christiane Hörbiger zu drehen.

»Ich schätze Dich sehr als filmische Wegbegleiterin, jedes einzelne Mal, das ich mit Dir gemeinsam vor der Kamera stehen durfte, war einfach wundervoll – von ‚Schtonk!‘ über die ‚Kleine Lady‘, bis hin zur ‚Langen Welle hinterm Kiel‘!«

Peter Bongartz, stand mit Christiane Hörbiger für die erfolgreiche deutsch-österreichische Fernsehserie "Julia – Eine ungewöhnliche Frau" vor der Kamera.

»Möge dir die sichtbare Freude an deinem Beruf und die notwendigerweise dazu gehörende Gesundheit noch lange erhalten bleiben!«

Produzent Markus Trebitsch realisierte mit Christiane Hörbiger viele Filme, wie etwa "Alpenglühen", "Auf der Straße" oder "Die letzte Reise".

»Intoleranz und Engstirnigkeit sind Dir ein Gräuel; wahrhaft großes Können, Lebensmut, Warmherzigkeit und ein wundervoller Humor zeichnen Dich aus. Dass wir über unsere Arbeit hinaus enge Freunde geworden sind, ist für mich ein Glücksfall.«

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