Interview mit Sebastian Fräsdorf

Stefan (Patrick Abozen) ist wenig begeistert, dass sein Geschäftspartner Alex (Sebastian Fräsdorf, li.) ausgerechnet jetzt in sein Heimatdorf fährt.
Alex steht kurz davor, in seiner Wahlheimat Hamburg endlich sein eigenes Ding zu machen und ein IT-Unternehmen zu gründen. Stefan ist wenig begeistert, dass sein Geschäftspartner Alex ausgerechnet jetzt in sein Heimatdorf fährt. | Bild: ARD Degeto / George Cifteli

Interview mit Sebastian Fräsdorf

Sie spielen Alex, einen Wahlhamburger, der zwangsweise in seinen Geburtsort Stresund zurückkehrt, weil sein Vater einen Unfall hatte und Hilfe benötigt. Was erlebt Alex, als er ins Dorf zurückkommt und seine alten Freunde wiedertrifft?

Sie alle haben Stresund nie verlassen. Seine erste große Liebe Marie will nichts mehr von ihm wissen, weil er sie vor Jahren einfach zurückgelassenen hat. Ihr Bruder und sein damals bester Freund Ole hingegen haben ganz andere Probleme. Er und die anderen Fischer sind alle noch Singles. Und: Außer Marie gibt es keine jungen Frauen mehr in dem verschlafenen Fischernest.

Weshalb hat Alex ein schlechtes Verhältnis zu seinem Vater?

Alex’ Mutter ist von heute auf morgen verschwunden. Sein Vater sagte, weil er ihr nicht treu war. Alex hat darauf den Kutter seines Vaters in Brand gesteckt und ist nach Hamburg geflohen.

Mit welchen Herausforderungen sieht sich Alex im Dorf konfrontiert?

Er versucht, das Elternhaus zu verkaufen, um die Kosten für die Pflege seines Vaters zu bezahlen, die er wegen fehlender Rücklagen übernehmen muss. Doch es will einfach niemand nach Stresund ziehen und das Haus kaufen. Mit Speeddatings versucht er nicht nur die einsamen Fischer zu verkuppeln, sondern primär, potenzielle Käufer anzulocken. Die wohl größte Herausforderung ist aber, dass die Männer alle keine Erfahrung im Umgang mit Frauen haben. Und auch Marie durchschaut seine eigentlichen Absichten schnell.

Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet? Haben Sie Unterricht von einem Fischer auf hoher See erhalten bzw. waren Sie schon einmal Fischen?

Ich habe während der Schulzeit eine Weile in Glückstadt an der Elbe gewohnt, da gehörte Fischen quasi zum Unterricht. Außerdem war während des Drehs der Besitzer des Kutters immer mit an Bord. Seine jahrzehntelange Fischererfahrung war mehr als hilfreich.

In "Fischer sucht Frau" machen Sie die Männer eines ganzen Dorfes fit für ihre Dates. Haben Sie selbst einen ultimativen Datingtipp für ihre männlichen Freunde?

Den gibt es vermutlich nicht, aber ich finde, Alex sagt das schon ganz treffend: "Seid einfach ihr selbst!"

Hatten Sie schon einmal ein Blind Date?

Bisher noch nicht. Der Prozess, bis es überhaupt zu einer Verabredung zweier Menschen kommt, ist von Angesicht zu Angesicht schon sehr aufregend.

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