Darsteller und ihre Rollen

Fanny Krausz als Hanna Gruber

Hanna (Fanny Krausz) trennt sich von Alex (Matthias Gärtner).
Hanna trennt sich von Alex. | Bild: BR/ARD Degeto / Meike Birck

Hanna versucht es allen recht zu machen. Sie hat ihr Jurastudium geschmissen, um sich ganz auf ihre große Leidenschaft, das Kuchenbacken, zu konzentrieren. Das Geschäft läuft gut, und sie möchte in das Café von Alex, ihrem neuen Freund, einsteigen. Ihrer ehrgeizigen Mutter hat sie allerdings noch nichts von ihren Plänen erzählt. Als sie den Bauernhof ihrer Oma Berta zur Hälfte erbt, ist das mit einer ungewöhnlichen Auflage verbunden, sie muss vier Wochen Präsenz zeigen und auf dem Hof arbeiten. Sie versucht, so gut es geht, den Spagat zwischen Stadt und Land, zwischen Schweinestall und Kuchenbacken zu meistern und gerät dabei an ihre Grenzen. Aber viel mehr noch: Sie muss sich ihrer Heimat stellen und sich über ihre Gefühle und Sehnsüchte klar werden.

Daniel Gawlowski als Max Bergmann

Hanna (Fanny Krausz, links) trifft Max (Daniel Gawlowski) auf der Beerdigung wieder.
Hanna trifft Max auf der Beerdigung wieder. | Bild: BR/ARD Degeto / Meike Birck

Max ist Bauer mit Leib und Seele. Und im Gegensatz zu Hanna weiß er genau, was er will. Aus dem Erbe seiner Oma Berta will er einen Bio-Bauernhof machen. Dafür brennt er schon lange. Als er erfährt, dass Hanna mit ihm zusammen den Hof erbt, sieht er seinen Traum zerplatzen. Er ahnt, dass Hanna noch nicht den richtigen Platz in ihrem Leben gefunden hat und versucht sie zum Bleiben zu überreden. Schade nur, dass Hanna seine Cousine ist - sie wäre genau sein Typ.

Carin C. Tietze als Hermine Gruber

Hannas Mutter Hermine (Carin C. Tietze) will nicht, dass Hanna das Hoferbe antritt.
Vier Wochen muss Hanna den Hof zusammen mit ihrem Cousin Max bewirtschaften und schlimmer noch: jede Nacht dort verbringen – sonst geht alles an die Kirche. Hannas Mutter Hermine will nicht, dass Hanna das Hoferbe antritt. | Bild: BR/ARD Degeto / Meike Birck

Hermine ist Hannas Mutter und Juristin. Sie ist nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer Tochter nach München gezogen. Dort hat sie als taffe Anwältin und Selfmade-Frau einen Neuanfang gewagt. Für Gefühle bleibt da wenig Zeit, man hat zu funktionieren. Spät ist sie noch einmal Mutter geworden, auch das hat sie alleine gemeistert. Von ihrer großen Tochter erwartet sie die gleichen Eigenschaften. Sie traut ihr wenig zu und versucht Hannas Leben in ihrem Sinne zu lenken. Schließlich soll sie mal ihre Kanzlei übernehmen. Dabei übersieht sie, dass Hanna ganz andere Bedürfnisse hat und dass die Unentschiedenheit ihrer Tochter auch etwas mit ihr und ihrer Vergangenheit zu tun hat.

Matthias Gärtner als Alex

Alex ist der Besitzer eines angesagten Cafés in München. Bislang hat er es nicht allzu ernst mit den Frauen genommen. Aber er mag Hannas Natürlichkeit und vor allem ihre Strudel und Torten. Außerdem kann er gut eine Partnerin für sein Café gebrauchen, besonders als mit Hannas Erbe auch noch Geld für die Modernisierung garantiert ist. Als sich Hanna jedoch um den Hof der Oma kümmern muss, wird schnell klar, dass er ein Großstadttyp ist und mit dem Landleben nichts anfangen kann.

Xenia Tiling als Daniela

Daniela (Xenia Tiling) telefoniert mit Hanna.
Daniela telefoniert mit Hanna. | Bild: BR/ARD Degeto / Meike Birck

Daniela und Hanna sind Freundinnen und wohnen in München zusammen in einer WG. Daniela ist ein wahrer "Buddy" für Hanna. Sie steht hinter ihrer Freundin, auch wenn Hanna ihr die ein oder andere Mietzahlung schuldet, als sie nach Halling auf den Bauernhof ihrer Oma geht und Mutter Hermine die finanzielle Unterstützung streicht. Doch nicht genug damit. Weil Hanna auf dem Hof festsitzt, springt wieder einmal Daniela ein, gibt sich für sie aus und unterschreibt in Hannas Namen den Vertrag für das Café.

Heio von Stetten als Pfarrer Brenner

Pfarrer Brenner (Heio von Stetten) will keine Möbel mehr, aber Hanna (Fanny Krausz, rechts) besteht darauf. Pauline hilft (Helena Schönfelder).
Pfarrer Brenner will keine Möbel mehr, aber Hanna besteht darauf. Pauline hilft. | Bild: BR/ARD Degeto / Meike Birck

Pfarrer Brenner hat es nicht ganz leicht. Erst weiht Oma Berta nur ihn in ihr skurriles Testament ein, dann muss er der Familie ihren Letzten Willen auch noch beibringen. Alle sind mehr als überrascht, insbesondere Hannas Mutter Hermine geht auf die Barrikaden, weil sie nicht will, dass Hanna wieder nach Halling geht. Außerdem steht die Vermutung im Raum, dass Pfarrer Brenner beim Testament seine Hände im Spiel hatte, soll doch bei Nichteinhaltung der Bedingungen das gesamte Erbe an die Kirche gehen. Pfarrer Brenner ist dann auch derjenige, der in den vier Wochen allabendlich kontrolliert, ob Hanna bis Mitternacht wieder auf dem Hof ist. Am Ende wird klar – er ist eine richtig gute Seele.

Doris Buchrucker als Oma Berta

Berta ist die Mutter von Hannas verstorbenem Vater und die Oma von Max. Zeitlebens hütet sie ein Geheimnis, das sie ihrem Sohn versprochen hat. Sie liebt ihre Enkelin Hanna sehr und verfügt deshalb, dass sie sich nach ihrem Tod vier Wochen lang um den Hof kümmern muss, bevor sie mit Max zusammen das Erbe antreten kann. Andernfalls fällt der Hof der Kirche zu. Was hat das zu bedeuten, welche Strategie verfolgt Berta mit ihrer Verfügung? Sie wusste doch, dass Max für den Hof brennt und Hanna in der Stadt lebt und Anwältin werden soll. Nur der Pfarrer ist eingeweiht, aber er hat der Oma die Beichte abgenommen und ist zum Schweigen verpflichtet. Hanna muss den Weg gehen, den ihre Oma vorgesehen hat, um zu sich selbst zu finden.

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