Interview mit Stephan Grossmann

Stephan Grossmann spielt Stefan Kramer
Stephan Grossmann spielt im Film "Hotel Heidelberg – ... wer sich ewig bindet" die Rolle Stefan Kramer | Bild: ARD Degeto / Kai Schulz

Der Verkauf des Hotels bedeutet für Ihre Rolle Stefan erst mal eine ungewisse berufliche Zukunft...

Da Stefan einen unerschütterlichen Optimismus versprüht und eine tiefe Verbundenheit mit dem Hotel spürt, sieht er die Unsicherheiten eher als Herausforderung für sich an. Auf der anderen Seite hat sich Stefan nie groß um Karriere oder Berufsstrategien gekümmert, sondern war stets tief verwurzelt und familiär verbunden mit dem "Familien"-Hotel Heidelberg. Er war dann doch immer wieder überrascht, wie sehr er im Unternehmen gebraucht wird und wie sehr seine Kenntnisse – nicht nur in beruhigender, menschlicher Weise, auch in bestimmten finanziell kreativen oder baufachlichen Bereichen – vonnöten sind.

Echtes Rinderfilet oder die vegane Variante aus Aubergine – was ist mehr Ihre Küche?

Ganz klar das Rinderfilet. Wobei ich in der Tat überrascht war, wie geschickt unser genialer Szenenbildner das vegane Rinderfilet zubereitet hat. Es ist alles eine Gewöhnungssache. Im Alltag gelingt es mir mehr und mehr, auf Wurst und Fleisch zu verzichten, siegt doch die Vernunft. Nur ab und zu einen leckeren Burger oder ein Steak – das muss einfach sein!

Stefan muss sich plötzlich mit zwei neuen Chefinnen arrangieren und steht bei der Geschwisterrivalität auch mal zwischen den Fronten. Wie erleben Sie Ihre Rolle im neuen "Hotel Heidelberg"?

Für Stefan ist es ganz spannend, diese beiden Frauen in ihrer Unterschiedlichkeit kennenzulernen und auch ein wenig zu studieren. Hatte er doch in der Vergangenheit nicht das Glück, anhand einer eigenen glücklichen Beziehung seine Erfahrungen zu machen. Bei ihm waren es eher die starke Schwester und die noch stärkere Mutter, die das Sagen hatten. Das hat ihn geprägt. Nun befreit er sich ein wenig davon und hat diese beiden schönen Frauen jeden Tag vor der Nase. Man darf gespannt sein!

Immer neue Katastrophen belasten die Neueröffnung des Hotels. Bis Nachforschungen von Stefan ergeben, dass das Traditionshaus sabotiert wird.

Stefan sieht in erster Linie immer das Gute in einem Menschen und ist dann irritiert, wenn ihm übel mitgespielt wird. Die Konfrontation und Lösung der Probleme lagen bisher immer in den Händen seiner Schwester. Nun gilt es aber auch für ihn, Verantwortung zu übernehmen. Ob das nun detektivische Fähigkeiten sind, den Fehler im System aufzuspüren oder für den anderen da zu sein, wenn die beiden neuen Chefinnen ihm das Herz ausschütten – all das ist auch eine neue Erfahrung und Entwicklung für Stefan.

0 Bewertungen
Kommentare
Bewerten

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Bitte beachten: Kommentare erscheinen nicht sofort, sondern werden innerhalb von 24 Stunden durch die Redaktion freigeschaltet. Es dürfen keine externen Links, Adressen oder Telefonnummern veröffentlicht werden. Bitte vermeiden Sie aus Datenschutzgründen, Ihre E-Mail-Adresse anzugeben. Fragen zu den Inhalten der Sendung, zur Mediathek oder Wiederholungsterminen richten Sie bitte direkt an die Zuschauerredaktion unter info@daserste.de. Vielen Dank!

*
*

* Pflichtfeld (bitte geben Sie aus Datenschutzgründen hier nicht Ihre Mailadresse oder Ähnliches ein)

Kommentar abschicken

Ihr Kommentar konnte aus technischen Gründen leider nicht entgegengenommen werden

Kommentar erfolgreich abgegeben. Dieser wird so bald wie möglich geprüft und danach veröffentlicht. Es gelten die Nutzungsbedingungen von DasErste.de.