Uwe Ochsenknecht im Interview

Tom (Uwe Ochsenknecht, re.) sorgt sich um Ella (Svenja Jung).
Tom sorgt sich um Ella. | Bild: ARD Degeto / André Poling

Uwe Ochsenknecht im Interview

"Was wissen wir schon über die anderen, kennen uns ja selbst kaum" heißt es im Film. Was ist Tom Gruber für ein Mensch?

Tom ist ein Althippie und tritt für Ideale wie Toleranz, Mitgefühl und Menschlichkeit ein. Der tiefenentspannte Weltenbummler und Reisejournalist sieht es als seine Menschenpflicht an, Sophias letzten Willen zu erfüllen. Da er an das buddhistische "Rad des Werdens" glaubt, ist ihm eine kirchliche Beerdigung auf dem Friedhof nicht wichtig.

Sophia scheint ja zwei ganz unterschiedliche Seiten ausgelebt zu haben in der Ehe mit Tom und Heinrich. Haben wir das alle in uns?

Vielleicht hat sie sich getraut, was sich der Großteil der Menschheit nicht traut, nämlich nicht nach gesellschaftlichen Normen zu leben, sondern nach dem, was sie glücklich macht.

"Du bist das Beste, was uns passieren konnte.": Wenn beide Männer glücklich waren, war es dann ok so, wie Sophia es gemacht hat?

Oft ist man zu kopflastig. Wir alle haben verlernt, auf unser Gefühl zu hören. Doch es lohnt sich, das wieder neu zu erlernen. Denn dann liegt man nie falsch und erspart sich viele Schmerzen und Enttäuschungen im Leben.

Auch Sie haben ihren Lebensmittelpunkt nach Mallorca verlegt. Was zieht ihrer Meinung nach Globetrotter weg aus Deutschland in die Ferne?

Dafür hat wohl jeder seine eigenen Gründe. Man sollte auf jeden Fall nie Angst vor Veränderung haben. Das Leben ist Veränderung. Nichts ist sicher.

Sollte man den letzten Willen erfüllen oder den Willen derjenigen, die übrig bleiben?

Eindeutig den letzten Willen.

Mal etwas Verbotenes tun, wenn man es als das Richtige empfindet? Wie halten Sie es damit?

Immer nach dem Bauchgefühl gehen.

"Du musst endlich erwachsen werden!" sagt Heinrich zu Tom, ist das eigentlich erstrebenswert?

Ich mag den Spruch: "Don’t grow up. It’s a trap."

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